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Moringa

Die Pflanze Moringa oleifera

Dieser Baum gehört der Pflanzengattung der monogenerischen Familie der Moringaceae (Bennussgewächse) an und ist damit einzigartig.

Diese umfasst nur eine einzige Gattung mit 13 Arten, die weltweit im tropischen und subtropischen Raum wachsen. Es handelt sich um Zier- oder Nutzpflanzen, von Bedeutung sind im Prinzip nur drei Arten:

Moringa stenopetala, ein bis zu zehn Meter hoher sukkulenter Baum, der hauptsächlich in Kenia und Äthiopien heimisch ist;
Moringa hildebrandtii, ein Baum, der aus dem Südwesten Madagaskars stammt, dort angebaut wird und bis zu 25 Meter hoch werden kann;

Moringa oleifera, die Art, die hierzulande vereinfacht Moringa genannt wird

Er ist aber auch unter verschiedenen botanischen Bezeichnungen bekannt. In der deutschen Sprache gibt es zahlreiche Benennungen wie Meerrettichbaum oder Behennussbaum. In botanischer Sprache wird der Baum aber vorrangig Moringa oleifera genannt, selten auch Moringa pterygosperma.

Die Arten dieser Pflanzengattung sind laubabwerfende, kleine Sträucher und Bäume mit knolligen oder rübenförmigen Wurzeln oder “Flaschenbäume” mit angeschwollenen Stämmen. Einige Arten wachsen als kleine Sträucher, die kaum verzweigen, wodurch die Moringa-Pflanze auch Dürreperioden gut überstehen.

In seinem ersten Lebensjahr erreicht er mitunter eine stattliche Höhe von 8 Metern. Durchschnittlich wächst er 30 Zentimeter pro Monat. Die laubabwerfenden Bäume mit sukkulenten, angeschwollenen Stämmen können bis zu 30 Meter hoch werden und ihre Früchte sind länglich und leicht hölzern. Die grünen Blätter sind oval und etwa 1 bis 2 Zentimeter groß.

Die Stämme enthalten insbesondere in den saftreichen Teilen Senfölglykoside, die stark nach Meerrettich riechen. Aus diesem Grund trägt Moringa auch den Namen Meerrettichbaum (Moringa oleifera). Die Blätter sind milder und ihr Geschmack ähnelt dem von Spinat oder Brennnesseln. Die Wurzel, die an eine Ingwerwurzel erinnert, verleiht Mahlzeiten oder Tees eine scharfe Note. Die gummiartige Rinde wird zur Herstellung von Seilen und Stricken verwendet. Aus den Blüten können wohltuende Tees hergestellt werden.

Die sogenannte Moringa oleifera trägt häufig auch den Beinamen Wunderbaum. Häufig wird er auch Baum des Lebens genannt, das hängt mit den zahlreichen Nährstoffen zusammen, die das Gewächs liefert: Über 90 davon sind darin zu finden und gilt deshalb vielerorts als nahrhaftestes Gewächs der Welt. Die enthaltenen Nährstoffe und Inhaltsstoffe sind nicht zu verachten. Die Nährstoffe werden hauptsächlich aus den frischen Moringa-Blättern gewonnen.

Außerdem enthält der Moringabaum mehr Nährstoffe als jede andere Pflanze auf der Erde.

Der Moringa-Baum (Moringa Oleifera) stammt aus der Himalaya-Region in Nordwestindien, wo er seit Jahrhunderten als Heilpflanze gilt und bereits vor über 5.000 Jahren hochgeschätzt war.

Fast alle Bestandteile des Baumes können weiterverarbeitet werden, weshalb er in vielen Ländern nahezu vollständig verwertet wird. Das Besondere ist, dass jeder Teil der Pflanze für den menschlichen Verzehr geeignet ist.

Aufgrund des schnellen Wachstums, der relativ einfachen Kultivierungsmöglichkeiten, der vielfältigen Verwendbarkeit des Meerrettichbaums, sowie der zahlreichen gesundheitlichen Vorteile, die er den Menschen bietet, ist er wahrlich ein Wunderbaum.

Der Baum ist ziemlich anspruchslos im Anbau, braucht wenig Wasser und wächst auch in trocken-heißen Gebieten rasant. Seine Blätter sind eine außerordentlich proteinreiche Nahrungsquelle. Sie wachsen bis zu sechs Meter jährlich und produzieren dabei bis zu 5000 Samen. Auch im Hinblick auf die Bodenbeschaffenheit ist der Baum nahezu anspruchslos.

Wegen seiner vielfältigen positiven Wirkungen haben verschiedene Kulturen Namen wie „Lebensbaum“, „Baum des Lebens“ oder auch „Nebedaye“ („never die“) dafür gefunden.

Moringa gilt als „Wunderbaum“. Diesen Namen erwähnten erstmals die Menschen aus der indischen Malabar-Region.

Die Philippinos nennen ihn „Malunggay“, was „Lebensretter“ bedeutet.

Von der indischen Volksheilkunde Ayurveda wird er als „Geschenk Gottes an die Menschheit“ bezeichnet.

Die faserig-holzigen Früchte hingegen erinnern an Trommelstöcke. Daher sagen die Engländer zum Moringa oleifera auch „Drumsticktree“. Daher nennen ihn manche auch Trommelstockbaum. Am häufigsten in Deutschland ist Moringa oleifera aufgrund des brennenden und stechenden Geruchs seiner Wurzeln auch als „Meerrettichbaum“ bekannt.

Dieser Name stammt von den englischen Kolonialherren in Indien, die Moringa als Meerrettichersatz nutzten.

Die Moringa oleifera blickt auf eine über langjährige Geschichte zurück.

In Indien wird Moringa schon seit über 5000 Jahren genutzt. Schon in Veden, den alten indischen Schriften, wird Moringa erwähnt. So wurden die einzelnen Bestandteile der Pflanze bereits im alten Ägypten von den Pharaonen verwertet. Das bewiesen Ausgrabungen, in denen man Grabbeigaben dieser Art fand. Dort entdeckte man Blüten, Samen, Blätter, Schoten und Wurzeln der Moringa oleifera.

Durch Handelsbeziehungen wurde Moringa dann vor ungefähr 2000 Jahren bei den Römern bekannt und beliebt. Von den Engländern wurde Moringa während der Kolonialzeit in Indien entdeckt und durch sie auch in anderen britischen Kolonien verbreitet.

In Jamaika wurde 1817 ein Antrag auf den Anbau von Moringa gestellt und kurz darauf im Abgeordnetenhaus genehmigt. Seither ist die Pflanze auch hier nicht mehr wegzudenken.

Mittlerweile ist Moringa nahezu weltweit bekannt und die gesamte Menschheit kann von dieser besonderen Pflanze profitieren.

In Europa wird Bio Moringa oleifera Pulver – 100% rein vor allem in Form von Pulver vertrieben.

In dem nördlichen Breitengrad ist es für den Baum jedoch unmöglich zu gedeihen.

Die Moringabäume wachsen am besten in trockenen Regionen der Erde auf eher sandigen Böden. Dort wachsen sie schnell und leiden nicht, wenn sie wenig Wasser bekommen. Auch eher nährstoffarme Böden machen dem Wunderbaum nichts aus.

Die ursprünglich aus der Himalaya-Region im Nordwesten Indiens stammende Pflanze wird heute in den Tropen und Subtropen, in der Karibik, in Südostasien sowie in Südamerika angebaut und dient als vielfältig verwendbares Nahrungs- und Heilmittel.

Zu finden ist das Gewächs aber auch auf der arabischen Halbinsel bis hin nach Ostafrika und Madagaskar sowie das südwestliche Afrika können als Heimat des Moringabaums bezeichnet werden.

Seit 2015 wird es auch in Teneriffa, also Europa, angebaut.

Indien ist der größte Produzent von Moringa Produkten. Mit einer jährlichen Produktion von 1,1 bis 1,3 Millionen Tonnen Früchten aus einer Fläche von 380 km². In den indischen Bundesstaaten führt Andhra Pradesh sowohl in der Fläche als auch in der Produktion, gefolgt von Karnataka und Tamil Nadu. Moringa wird vorrangig in Südindien und Thailand angebaut, wo es für gewöhnlich auf den lokalen Märkten verkauft wird. In den Philippinen und Indonesien wird es vor allem wegen den Blättern angebaut, die als Nahrungsmittel dienen. Moringa oleifera wird übrigens auch aktiv vom „World Vegetable Center“ in Taiwan – einem Zentrum für Gemüseforschung angebaut und gepflegt.

Moringa Oleifera wächst nicht in Deutschland, weil es hier zu kalt und feucht für den Wunderbaum ist. Nur mit viel Aufwand und einer Prise Glück kann er im Gewächshaus gezüchtet werden.

In den Herkunftsländern verwendet man die frischen Blätter, Früchte, Samen und Sukkulenten (knollenartige Wurzeln), in Europa nutzt man vorwiegend Pulver aus den getrockneten Blättern.

Die Moringa Oleifera, in Europa auch bekannt als Meerrettichbaum, ist in der nordwest-indischen Himalayaregion heimisch.

Der Moringa-Pflanze werden vielfältige Wirkungen nachgesagt. Während sie in Indien seit vielen Jahrtausenden zu einem wichtigen Bestandteil des Ayurveda gehört, gilt sie in der ayurvedischen Lehre als Allheilmittel. Die traditionelle indische Ayuveda-Medizin verwendet daher die frischen Blätter, Wurzeln und Samen des Moringa-Baums gegen verschiedene Stoffwechsel- und Mangelerkrankungen. Dieser Tatsache verdankt er auch seine Bezeichnung als Baum des Lebens. Die Pflanze soll einen vorbeugenden Charakter bei über 300 Krankheiten haben.

Ayurveda blickt als älteste Heilkunst der Menschheit auf eine über 5000-jährige Geschichte zurück. Ayuveda ist die Wissenschaft des Lebens und nutzt Moringa für mehr als 300 Erkrankungen.

Moringa findet auch in Kosmetik und als Arznei, vor allem in der ayurvedischen Heilkunst, Verwendung. Dort ist die Wirkung von Moringa gegen

  • Kopfschmerzen,
  • Blähungen,
  • Schnittwunden und
  • Entzündungen

seit Jahrtausenden bekannt.

Als eingekochter Sirup soll Moringa laut der ayurvedischen Medizin Verschleimungen lösen und bei Erkältungen angewandt werden. Auch für Asthma, bakterielle Infiktionen und Diabetes.

In der indischen Volksheilkunde Ayurveda gilt er als Wunderbaum und „Geschenk Gottes an die Menschheit“ Die traditionelle indische Lehre betrachtet das Leben als Gesamtheit von Körper, Verstand und Seele. Sie kennt 3 Lebensenergien, die sogenannten Doshas:

Das Vata sorgt für Wachheit, Klarheit und Kreativität.

Pitta ist für den Intellekt und die Emotionen verantwortlich.

Kapha hingegen sorgt für Kraft, Ausdauer sowie Gelassenheit.

Sind die 3 Doshas im Gleichgewicht, laufen die Prozesse im Körper reibungslos ab. Herrscht ein Ungleichgewicht vor, können Krankheiten entstehen.

Die frische Wurzel und die Samen des Moringa-Baumes wirken laut der ayurvedischen Lehre Pitta-erhöhend. Moringa wirkt entgiftend und entzündungshemmend. Es stärkt auf diese Weise die körpereigene Abwehr.

Zur Herstellung des Moringa Pulverextrakts wird der Stamm eines Moringabaumes etwa dann zurückgeschnitten, wenn er die Höhe von 1,70 Metern erreicht. Die Äste, welche abgeschnitten wurden, werden dann von den Blättern getrennt und zum Trocknen gelagert. Ziel ist es die Feuchtigkeit aus den Blättern zu ziehen. Bei etwa 38 Grad trocknen sie so lange, bis sie maximal 10 % Restfeuchte aufweisen. Qualitativ für Moringa Produkte ist es, wenn die Blätter der Pflanze eine Restfeuchtigkeit von unter 7% aufweisen.  Nach diesem abschließenden Trocknungsprozess werden die Blätter etwa drei Tage später in einem Mörser zerkleinert.

Während dieses Vorgangs bleiben jedoch einzelne Schmutzpartikel (Ästchen etc.) über, weshalb das Pulver nochmal gereinigt werden muss. In einer Mühle wird das Rohpulver zu feinem Pulver gemahlen und wieder 1-2 Tage lang getrocknet. Das so entstandene Produkt wird in der Regel in Vakuumfässern abgefüllt und dann zu Kapseln verarbeitet oder als Pulver verkauft.

Nährwerte von Moringa oleifera

Die folgenden Werte sind Durchschnittswerte, da es sich um ein Naturprodukt handelt.

 

Nährstoffe            Gehalt pro 100 g getrocknete Blätter

Brennwert            204 kcal

Makronährstoffe

Eiweiß    27 g

Fett         2,29 g

Kohlenhydrate     38,36 g

Mikronährstoffe 

Vitamin A              18,93 mg

Vitamin B1 (Thiamin)          2,63 mg

Vitamin B2 (Riboflavin)       20,52 mg

Vitamin B3 (Niacin)             8,21 mg

Vitamin C               17,30 mg

Calcium  2004,60 mg

Kupfer   0,58 mg

Ballaststoffe          19,22 g

Eisen      28,23 mg

Magnesium           368,29 mg

Phosphor              204,16 mg

Kalium    1,33 g

Zink        3,29 mg

 

 

Essentielle Aminosäuren  

Histidine                613,49 mg

Isoleucine             825,66 mg

Leucine 1951,56 mg

Lysine    1326,06 mg

Methionine + Cysteine      350,28 mg

Phenylalanine Tyrosine     1389,11 mg

Threonine             1188,95 mg

Tryptophan           425,34 mg

Valine     1063,85 mg

Datenquelle: Ecology of Food and Nutrition, Volume 48, 2009 – Issue 3; Thurber, M. D.; Fahey, J. W.: Adoption of Moringa oleifera to Combat Under-Nutrition Viewed Through the Lens of the “Diffusion of Innovations” Theory

 

Der Hersteller Pure Moringa analysierte noch weitere Mineralstoffe in der Moringa oleifera.

 

Mineralstoffe in 100 g Moringa:

Schwefel 1245 mg

Natrium 11 mg

Mangan (mg) 11,1

Selen (μg) 32

Bor (mg) 3,4

Arsen (mg) 0,011

Chrom (μg) 0,21

Nährwerte von 100 g Moringa:

Salz weniger als 0,5

 

 

Des Weiteren enthält es eine weitere von der „Ecology of Food“ and Nutrition nicht aufgelisteten essentiellen Aminosäure, nämlich Arginin. Dr. Hans-Martin Hirt fand außerdem heraus, dass Moringa zusätzlich Omega-9, und viele sekundäre Pflanzenstoffe wie Carotin, Lutein, Zeaxanthin und Chlorophyll.

Außerdem noch enthält die Moringa oleifera Vitamin E sowie Vitamin K, die nicht unerwähnt bleiben dürfen.

Genau wie die Antioxidantien und die enthaltenen Omega-3 sowie Omega-6 Fettsäuren.

Den eigentlichen Nutzen dieses Baumes bilden die rund 90 für den menschlichen Körper wichtigen Nährstoffe, die sich praktisch in allen Teilen der Pflanze wiederfinden. Dies sind insbesondere wertvolle Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe sowie 18 von 20 bekannten essenziellen und nicht-essenziellen Aminosäuren.

 

Dabei sind die essentiellen Aminosäuren, welche nicht vom Körper selbst hergestellt werden können und darum mit der Nahrung aufgenommen werden müssen, allesamt in Moringa oleifera nachweisbar.

Diese können vom menschlichen Organismus nicht selbstständig hergestellt werden, sind jedoch wichtiger Bestandteil für den Sauerstofftransport im Körper, die Konzentrationsfähigkeit und viele wichtige Gehirnfunktionen.

Die Menge an Vitaminen und Mineralstoffen übertreffen die anderen Pflanzen um ein Vielfaches. Besonders bei Chlorophyll. Dabei handelt es sich um den grünen Pflanzenfarbstoff, welcher sich positiv auf die Gesundheit unseres Blutes auswirkt. Nach heutigem Wissen ist der Chlorophyll-Gehalt im Moringa oleifera so hoch wie bei keiner anderen Pflanze.

Der Pflanzenfarbstoff zählt zu den Antioxidantien, welche unseren Körper vor freien Radikalen schützen.

 

Denn auch ein hoher Anteil an Antioxidantien sind in der Moringapflanze nachgewiesen. Sie sind unablässig für einen leistungsfähigen Organismus, denn sie schützen uns vor freien Radikalen, die häufig die Ursache von Erkrankungen sein können.

Diese Eigenschaften sind es die der Pflanze ihre Beliebtheit verschaffen. Ihre Nährstoffe bieten einen breiten Grad an Vorteile für den menschlichen Organismus.

 

Essentielle Aminosäuren (u.a. Arginin und Histidin, wichtig für Zellentwicklung und Zellschutz)

Vitamin A (fördert das Sehvermögen und das Immunsystem)

Vitamin C (stärkt das Immunsystem)

Kalzium (maßgeblich für Zähne, Stoffwechsel und Knochen)

Magnesium (unterstützt die Durchblutung und hilft gegen Stress)

Kalium (unterstützt den Stoffwechsel)

Eisen (wirkt positiv auf den Sauerstoffhaushalt von Blut und Zellen)

Zink (fördert die Wundheilung bei Entzündungen und regt das Immunsystem an)

Omega-3-Fettsäuren (fördert die Gehirnfunktion)

Zeatin (Botenstoff für den ausgewogenen Nährstoffhaushalt im Körper)

 

Weitere Inhaltsstoffe von Moringa:

  • Vitamin B1 (Thiamin): für das Nervensystem und die Muskeln
  • Vitamin B2 (Riboflavin): sorgt für einen effektiven Stoffwechsel
  • Vitamin B3 (Niacin): fördert die Verdauung und Hormonbildung
  • Selen: schützt vor Entzündungen

 

 


Das spendet uns die Moringa Oleifera

25 x mehr Eisen als Spinat
17 x mehr Kalzium als in Milch
15 x mehr Kalium als in Bananen
7 x mehr Vitamin C als in Orangen
7 x mehr Vitamin B1 und B2 als Hefe
6 x mehr Polyphenole als Rotwein
6 x mehr Folsäure als Kopfsalat
4,5 x mehr Vitamin E als Weizenkeimlinge
4 x mehr Vitamin A als in Karotten
2,5 x mehr Karotin als Karotten
2 x mehr Magnesium als Braun-Hirse
2 x mehr Proteine als Soja
2 x mehr Ballaststoffe als Weizen-Vollkorn
1,5 x mehr Zink als ein Schweineschnitzel
1,5 x mehr essentielle Aminosäuren als Eier
alle acht essentiellen Aminosäuren. Die Eiweißverbindungen sind unabdinglich für einen gesunden Stoffwechsel und eine stabile Psyche

 

 

(Anmerkung: Alle Vergleiche dienen nur der Veranschaulichung – andere Lebensmittel sollen dadurch nicht abgewertet werden. Zu bedenken ist auch, dass getrocknete Moringa Blätter mit frischen Lebensmitteln verglichen werden, von welchen wiederum größere Mengen zu sich genommen werden als von einem Nahrungsergänzungsmittel.)

 

Bei den Vergleichen der Wertstoffgehalte von Moringa zu anderen Lebensmitteln wird von Herstellern häufig das wasserfreie Pulver mit frischen Früchten oder Gemüsen verglichen. Dabei ergibt sich ein klarer Vorteil für Moringapulver. Wenn man aber das Pulver mit den getrockneten Lebensmitteln in Relation setzt, sind die Werte weniger herausragend.

 

Als zweite Einschränkung ist zu beachten, dass die empfohlen Mengen vieler Hersteller für Moringa-Pulver bei nur 3–5 Gramm pro Tag liegen. Die Vergleiche der Wertstoffe beziehen sich aber immer auf 100 Gramm Pulver. Damit ist Moringa so wertvoll wie andere hochwertige Nahrungsmittel auch, aber nicht wertvoller.

Hinweis: Die angegebenen Werte bei den Inhaltsstoffen schwanken erheblich. Es sind sehr unterschiedliche Qualitäten und Sorten am Markt. Auch die Aufbereitung dürfte schwanken.

Mineralien: Die Blätter von Moringa enthalten 6 von 7 Mineralien: Natrium, Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphat, Schwefel. Besonders hohe Werte weist Moringapulver bei Kalzium und Kalium auf. Die Kaliumwerte liegen zum Beispiel zwei Fach höher als in Banane und die Kalziumwerte sind 12 Mal höher als in Milch. So die Werbeaussagen.

Hinweis: Wenn der Vergleich mit getrockneten Bananen gezogen würde, schneidet Moringa freilich schlechter ab: ca. 850 mg Kalium liefert das Moringapulver (100 g) und 1500 mg Kalium die getrocknete Banane. Auch der Vorsprung von Kalzium schrumpft sehr schnell zusammen, so ist Moringa mit etwa 1,5 g pro 100 g Pulver angesetzt und Magermilchpulver mit 1,2 g. Moringapulver ist also mit anderen getrockneten Produkten vergleichbar.

Das zeigt sich nochmals ganz deutlich, wenn man die Verzehrsempfehlungen der Hersteller betrachtet. Die empfohlenen 3–5 g Moringapulver enthalten dann noch ca. 45 bis 75 mg Kalzium, mit einer Tasse Milch wären es 120 mg. Ganz nebenbei: Die Milch liefert pro Tasse auch noch 160 mg Kalium, Moringapulver 43 mg.

Spurenelemente: Die Blätter von Moringa enthalten diverse Spurenelemente wie Eisen, Kupfer, Mangan, Selen, Silicium und Zink.

Hinweis: Zwar ist viel Eisen in Moringapulver enthalten (18 mg/100 g, 4,5 Mal mehr als Spinat), es jedoch noch nicht geklärt, ob es in einer bioverfügbaren Form vorliegt. Die nutzbare Menge dürfte darunter liegen. Der tägliche Bedarf von Eisen liegt bei 10-15 mg. Durch 5g Moringapulver ist davon 1/10tel gedeckt (1 mg). Etwa 100 g Fleisch enthalten etwa 1-3 mg Eisen, 100 g Spinat 4 mg. Moringa liefert einen Beitrag zur Ernährung, ersetzt aber nicht die gesunde Ernährung.

Vitamine und Carotinoide: Die Blätter von Moringa enthalten 11 von 13 lebenswichtige Vitamine und verschiedene Carotinoide: Vitamin A, Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin B3, Vitamin B6, Vitamin B7, Vitamin B9, Vitamin C, Vitamin D, Vitamin E, Vitamin K.

Hinweis: Vitamin B12 und Vitamin D fehlen.

Auch hier muss man die Relationen beachten. Eine Orange liefert pro Frucht (200g) 100 mg Vitamin C. Moringapulver erreicht Werte von 17 mg bis 700 mg pro 100g. Die Standardportion von 5 g würde unter 1 mg bis besten Falls 35 mg Vitamin C enthalten.

Proteine: Sowohl Samen als auch Blätter enthalten hochwertiges Protein:

 

                Samen: 40% Protein, darunter Proteine mit besonderen Funktionen wie Lectine und kationische Peptide, die bei der Wasserreinigung genutzt werden können.

                Blätter 5,7% Protein. Blattpulver: 27% Protein. Das Pulver der Blätter enthält etwa so viel Protein wie Soja, Bohnenmehl oder Erdnüsse. Frische Blätter enthalten vergleichbare Mengen Protein (ca. 6 %) wie Alfa-Alfa- (ca. 4 %) oder Bohnensprosse (ca. 3 %). Vorhanden sind 18 von 20 Aminosäuren, dabei sind alle lebenswichtigen („essentiellen“) Aminosäuren vertreten, während vielen anderen pflanzlichen Proteinquellen einzelne lebenswichtige Aminosäuren fehlen. Das Protein ist damit sehr hochwertig, vergleichbar mit Fleisch.

Hinweis: Täglich braucht ein Erwachsener 50–70 Gramm Protein. Mit 5 g Moringapulver hat man etwas mehr als 1 Gramm Protein aufgenommen. In Ländern mit einer reichhaltigen Proteinversorgung ist Moringa als Proteinquelle nicht notwendig.

Öl (Samen): Triglyceride, überwiegend mit den Fettsäuren Ölsäure (Omega-9-Fettsäure 63 bis 73 %), und die gesättigten Fettsäuren Palmitinsäure (3 bis 12 %) und der Stearinsäure (3 bis 12 %).

Hinweis: Aus ernährungstechnischer Sicht fehlen damit die lebenswichtigen, ungesättigten Fettsäuren aus der Omega-3 und Omega-6-Reihe. Das Öl liefert zwar Kalorien, ist aber – bei westlicher Ernährung – wenig wertvoll.

 

Pflanzliche Hormone

Moringa ist ähnlich wie Soja reich an pflanzlichen Hormonen, den sogenannten Phytohormonen. In Moringa sind viele unterschiedliche Sterole und östrogenartige Substanzen enthalten. In Hoher Dosierung kommen die Phytohormone beta-sitosterol, Stigmasterol, Campestrol und delta-avenasterol vor. Beta-sitosterol wird als Lipidsenker und Cholesterinsenker sowie gegen Prostatabeschwerden eingesetzt. Die anderen Sterole und                                     Β-Sitosterin werden in der pharmazeutischen Industrie zur Herstellung von Steroidhormonen verwendet.

Zeatin ist ein Wachstumshormon. Eigentlich sorgt das Zeatin dafür, dass sich die Pflanze gut regenerieren kann und vor allem schnell wächst. Der Botenstoff sorgt dafür, dass der Baum in einem ungewöhnlichen Tempo wächst. Und eben diese Wirkungsweise kann auch der Mensch für seinen Organismus nutzen.

Studien der Universität Aarhus zeigen, dass selbst starke Hautschäden durch Sonnenbrand, Pigmentflecken oder Falten gemindert werden können.

 

Das im Moringa-Baum enthaltene Zeatin soll ein super Anti-Aging-Mittel sein. Es kann die Regeneration der Hautzellen unterstützen und beschleunigen, weshalb Moringa auch eine Anti-Aging-Wirkung nachgesagt wird. Besonders beeindruckend dabei ist sein zellregenerierender Effekt. Zeatin sorgt für eine frische und junge Haut. Es wirkt gegen Zellalterung und aktiviert die Eigenproduktion von Stoffen, die die Haut jung und elastisch halten.

Außerdem hilft es Mädchen in der Pubertät und Frauen in den Wechseljahren den Hormonhaushalt auszugleichen.

Erstaunlicherweise enthalten die Blätter des Moringabaumes bis zu 1000 Mal mehr Zeatin, als andere Pflanzen. Ein weiterer Vorteil des Zeatins ist, dass es den Abbau vom blatteigenen Chlorophyll hemmt. Dadurch werden die in den Moringa-Blättern enthaltenen Proteine und Vitalstoffe deutlich langsamer abgebaut, was auch einen großen Vorteil für die Weiterverarbeitung der Blätter zu Blattpulver ist, denn dadurch bleiben auch ihn diese Nährstoffe lange erhalten.

Zeatin lässt die Vitalstoffe im Körper genau dort wirken, wo sie von den Zellen benötigt werden. Das klingt beeindruckend. Aber ganz abgeschlossen ist die Forschung noch nicht.

Der ORAC Wert („oxygen radical absorbance capacity“) drückt das antioxidative Potenzial eines Lebensmittels aus. Das bedeutet: Die in einem Lebensmittel enthaltenen Antioxidantien erzeugen eine positive Wirkung.

 Das wird gemessen und durch den ORAC Wert ausgedrückt. Dieser zeigt an, dass die Pflanze besonders viele freie Radikale neutralisieren kann und somit über sehr gute antioxidative Eigenschaften verfügt.

Bei der Moringa sind die Inhaltsstoffe zudem von Natur aus in einem optimalen Verhältnis zusammengesetzt, sodass sie vom Körper leicht aufgenommen werden können und sich in ihrer Wirkungsweise gegenseitig begünstigen.

In Moringa gibt es über 46 nachgewiesene Antioxidantien. Es erreicht einen ORAC Wert von 55.000 pro 100 g (50.000 µmol TE/100 g).

 

Im Vergleich zu anderen Lebensmitteln ist das erstaunlich viel.

Die Messungen des ORAC-Werts erfolgen zwar meist im Reagenzglas. Wo die Pflanzenstoffe auf künstlich erzeugte freie Radikale treffen und festgehalten wird, wie gut sie diese neutralisieren. Am Menschen aber selbst erfolgen keine Tests, sodass der ORAC-Wert über den tatsächlichen gesundheitlichen Nutzen nicht viel aussagt.

Dennoch ist der ORAC Wert bei der Moringa oleifera beeindruckend.

Es werden alle Pflanzenteile von Moringa genutzt. Als Nahrungsmittel und zur Nahrungsergänzung sind insbesondere die Blätter von Moringa sehr interessant. Sie stecken voller wertvoller Nährstoffe und werten damit die Ernährung der Menschen in den Tropen auf. Das Bennussgewächs wird vielfältig verwendet. So hat es seinen festen Platz in der indischen Küche, in der Kosmetikherstellung und Industrie. Auch Naturheilpraktiker arbeiten in manchen Fällen mit dem Extrakt des Wunderbaums. Bei Dr. Goerg konzentriert man sich auf die Blattspitzen und diese als Pulver, als Kapseln sowie als Moringa de Coco (mit Bio-Kokosblütenzucker) anzubieten.

 

Aber die Pflanze kann noch viel mehr. Die Blätter des Tropenbaumes sind ein Multivitamin. Bedeutend in unseren Breitengraden ist aber vor allem das BlattpulverDenn durch die Trocknung und das Mahlen der Blätter können diese haltbar gemacht werden, ohne ihre Wirkung zu verlieren und direkt zu uns nach Hause geliefert werden.

In Europa etabliert sich vor allem das Pulver aus den Blättern des Moringa-Baums. Neben dem Moringa-Pulver sind Moringa-Tabletten und Moringa-Kapseln als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich.

Durch ein schonendes Verfahren pressen wir Moringa Blätter in eine Tablettenform. In einer handlichen Dose eignet sich diese Version super für unterwegs. Der tägliche Ernährungsplan kann so durch die Aufnahme von Moringa oleifera, zum Beispiel in Pulverform als Smoothie, durchaus bereichert werden. Wie eigentlich alle Teile des Moringabaumes, können auch die Blätter vielseitig verwendet werden. In den Ursprungsländern werden sie zumeist entweder roh, gekocht, gedünstet oder in der Pfanne zubereitet verzehrt. Aus ihnen wird aber auch Tee aufgebrüht, der traditionell zur Vorbeugung und Gesundheitsunterstützung getrunken. Man kann den gehäuften Teelöffel aber auch einfach in Wasser oder einen leckeren Saft rühren. Die enthaltenen Mikronährstoffe und Vitamine kann man so ganz einfach in seine alltägliche Ernährung einbauen.

 

Da verschiedene Teile des Moringa-Baumes verarbeitet werden können, werden neben den Blättern auch die Wurzeln des Baumes essbar, einige Kulturen nutzen dazu auch die Blüten. Die Rinde wird für Medizin-, Seil- oder Papierherstellung gebraucht. Auch die Blüten funktionieren für die Bienenzucht und als Medizin. Die Wurzeln gelten als Nahrungsmittel in der Küche. Die Früchte und Wurzeln können wir als Gemüse genießen oder gemahlen oder gehobelt wie Meerrettich verwenden. Die Samen lassen sich zu einem hochwertigen Öl verarbeiten. Das Öl wird wie Olivenöl verwendet oder auf die Haut eingerieben. Vor allem Menschen, die mit dem Geschmack der Blätter nicht zurechtkommen, können verstärkt das Moringaöl in ihrer Ernährung einsetzen. Denn das Moringaöl hat einen sanften nussigen Geschmack. Dennoch gibt es Unterschiede, auch in der Anwendung. Das alleine schon deshalb, da das Moringaöl sehr gut äußerlich angewendet werden kann. Die wertvollen Inhaltsstoffe bringen eine verbesserte Zellversorgung, Schutz vor freien Radikalen und eine Steigerung der Abwehrkräfte mit sich. So verwundert es nicht, dass Moringa auch in der Kosmetik eine wertvolle Hilfestellung für den Körper darstellt. Die Kosmetik von innen durch die gute Nährstoffversorgung findet jedoch auch von außen Unterstützung durch Bäder, Pflegecremes und -lotions mit Moringaöl und -pulver. Die Kosmetikindustrie hat das Moringaöl schon längst entdeckt. Es neutralisiert Gerüche und ist selbst relativ geruchsneutral. Man benutzt es zur Herstellung von Seifen und anderen Produkten, insbesondere für Körper-, Hautpflege, Moringa Anti-Aging, Haarpflege, Duschgel, Parfüms, Deodorants, Herstellung ätherischer Öle und Massageöle.

Moringaöl stellt der Haut wichtige Nährstoffe zur Verfügung durch die reichlich enthaltenen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Frühzeitige Faltenbildung wird daher verhindert. 46 Antioxidantien sorgen für eine straffe, seidige und gesunde Haut. Sie stimulieren die Zellreparatur und Regenerationsprozesse der Haut. Daher wird die Hautalterung enorm verlangsamt. Nicht ohne Grund nimmt es eine Spitzenposition im Anti-Aging ein. Moringaöl kann auch dort zur Anwendung kommen, wo unsere Haut empfindlich ist: Gesicht, Hals, Dekolleté. Da es sehr dünnflüssig ist, zieht es gut in die Haut ein und hinterlässt keinen glänzenden Fettfilm. Ein sehr angenehmer und schöner Anwendungsbereich sind Massagen. Moringaöl eignet sich hervorragend als Massageöl, da es eine sehr gute Gleitfähigkeit hat. Eine Massage hat neben den entspannenden Wirkungen den Vorteil, dass das Öl in tiefere Hautregionen einmassiert wird. Das ist Wellness pur! Auch, wenn Sie für Massagen keine Zeit haben oder Massagen nicht mögen: Massieren Sie das Moringaöl mit sanften kreisenden Bewegungen in Ihre Haut ein. Durch die kreisenden Bewegungen der Finger, die einen sanften Druck auf die entsprechenden Hautstellen ausüben, werden diese durchblutet und können die Inhaltsstoffe sehr viel besser aufnehmen. Es werden tiefere Hautregionen erreicht, als normales reibendes Einölen, und es kostet nicht mehr Zeit.

 

Ebenso, wie der Mensch von den Nährstoffen des Moringa-Baumes profitiert, kann auch der liebste Vierbeiner durch die Gabe von Moringa in der Nahrung gut mit allen benötigten Nährstoffen versorgt werden. Besonders hilfreich ist die Verwendung des Pulvers bei einer vegetarischen Ernährung von Hund oder Katze.

Moringa oleifera half bei verschiedensten Problemen von Hunde und Katzen wie zum Beispiel:

  • bei älteren Hunden und Katzen, die Probleme mit ihrer Verdauung zeigten;
  • bei stumpfen und nachlassendem Fellwuchs;
  • bei Haustieren, die Allergien haben und – bei Hunden – nur ungern Gemüse fressen;
  • bei Hunden und Katzen mit Leberproblemen;
  • bei Krankheiten wie Arthrose, Osteoporose und Hüftgelenksdysplasie;
  • bei Sehproblemen und für die Stärkung des Gebisses;
  • bei hoher Anfälligkeit für Würmer und Milben.

 

Zu beachten ist allerdings, dass die richtige Dosierung entscheidend ist! Denn Moringa oleifera wurde klinisch an Tieren getestet. Positive Auswirkungen auf ihre Leber sind daher nachgewiesen, doch bei einer zu hohen Dosierung kehrten sich die Auswirkungen um. Das bedeutet, dass letztlich die Leber geschädigt wurde. Die Dosierung richtet sich nach dem Körpergewicht des Haustieres: Pro 10 kg Körpergewicht wird eine Einnahmemenge von täglich 1 g Moringa Pulver oder Pressling empfohlen. Moringa Presslinge eignen sich vermutlich am besten für Ihr Tier. Dabei handelt es sich um kleine Tabletten, die ins Futter gegeben werden können. Denn die anderen Produktformen haben im losen Zustand mehr Eigengeschmack. Die Begeisterung Ihres Hundes oder Ihrer Katze dürfte sich daher in Grenzen halten. Eine sehr gute Alternative ist auch Moringaöl. Denn es ist vom Geschmack am sanftesten von allen genannten Produktformen. Die Abfallprodukte der Moringa oleifera fungieren auch als gutes Tierfutter und super Bio-Dünger. Moringa ist damit für Schwellenländer besonders interessant. Leider verhungern in Afrika täglich Menschen unter Moringabäumen, nur weil sie nichts darüber wissen. Zudem sterben jährlich 1,5 Millionen Kinder an Durchfall, und 500,000 Kinder erblinden aus Mangel an Vitamin A. Fast alle diese Kinder könnten mit Moringa gerettet werden. Moringabäume werden ca. 8 Meter hoch. Sie wachsen sehr schnell, bis zu vier Meter pro Jahr. Praktisch der ganze Baum (Wurzel, Rinde, Samen, Blüten, Früchte und Blätter) kann für medizinische Zwecke eingesetzt werden.  Im Folgenden betrachten wir aber nur das aus getrockneten Blättern gewonnene Pulver. Moringablätter haben die seltene Eigenschaft, dass sie gleich frisch vom Baum gepflückt und roh gegessen werden können.

 

Die vielen Nährstoffe der Blätter machen sich zunehmend auch Hilfsprojekte in Afrika zunutze, um gegen Mangelernährung vorzugehen. Durch die Moringa-Bäume in den Dörfern erhalten so vor allem Kinder und Frauen direkten Zugang zu nährstoffreichen Lebensmitteln. Die hohe Nachfrage aus Europa kann laut Wirtschaftsexperten außerdem für wirtschaftliches Wachstum sorgen, wenn die Pflanze zu fairen Preisen abgekauft wird. Das kann letztlich den Lebensstandard in armen Regionen verbessern. Leider sind seine aussergewöhnlichen Einsatzmöglichkeiten bei den Afrikanern vergessen worden, so dass Moringabäume teilweise als Unkraut ausgerissen werden. Der FOCUS berichtete 2016 über ein Projekt namens „OKI Moringa Kindertafel©“, ins Leben gerufen von Wiehl-hilft e. V. 25 % aller Kinder des Kongos sterben mit weniger als fünf Jahren an Unterernährung und den Folgen. Ziel dieses Projektes ist diese Zahl zu reduzieren. Was das mit Moringa zu tun hat? Ganz einfach: Moringa ist die nährstoffreichste Pflanze der Welt, braucht wenig Wasser und wächst schnell. Eine optimale Voraussetzung um die Hungersnot im Kongo anzugehen.

Mit Erfolg! Ungefähr 1500 Kinder konnten pro Jahr aus ihrem lebensbedrohlichen Zustand gerettet werden. Um Rückfälle zu vermeiden erhalten die Mütter der Kinder einige Moringasamen und eine Einführung zur Anzucht und Verwendung. Zudem greift die antibakterielle Wirkung der Moringa-Pflanze. So ist mit den gemahlenen Moringa-Blättern ein effektives Händewaschen möglich. Insbesondere werden sie in der menschlichen und tierischen Ernährung sowie in der traditionellen Medizin eingesetzt. Die Blätter sind nicht nur reich an Proteinen, Mineralien, Beta-Carotin- und Antioxidantien, sondern sind gerade diese Inhaltsstoffe in Entwicklungsländern sehr hilfreich, wo häufig eine Unterversorgung hinsichtlich diverser Nährstoffe herrscht. Moringa Blätter werden Nahrungsmittelzubereitungen zugeführt.

2008 wurde Moringa von dem National Institute of Health (Nationales Institut für Gesundheit) zur Pflanze des Jahres gewählt. Diese Einrichtung forscht in den Bereichen der Biomedizin und der Gesundheit der Menschen. Die Forschungsergebnisse sollen dazu beitragen Produkte zu entwickeln, die die Gesundheit der Menschen erhalten und fördern.

 

Hier solltet ihr aber unbedingt darauf achten, dass diese industriellen Produkte aus biologischem Anbau stammen.

Moringa oleifera ist ein gutes Beispiel für eine einfach anzubauende Pflanze, die einen sehr hohen – wenn nicht den höchsten – Nährstoffgehalt aufweist. Darauf machte die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) im September 2014 aufmerksam. Neben den Blättern können auch die Samen, Schoten, Blüten und Wurzeln zu Nahrungs- und Heilmitteln verarbeitet werden.

Studien bei Nagetieren haben gezeigt, dass die sekundären Pflanzenstoffe des Moringa Oleifera Entzündungen bekämpfen, den Blutdruck senken und das Risiko für Krebs, Herz-Kreislauf-Probleme und Diabetes verringern. Ebenso soll das Immunsystem von den pflanzlichen Wirkstoffen profitieren und damit Erreger besser abwehren können.

Ob und wie das alles auch bei uns Menschen wirkt, konnte die Wissenschaft aber noch nicht ausreichend nachweisen. Die Wirkungen auf den Menschen müssen noch weiter erforscht werden.

Die Aufzeichnungen zur Wirkungsweise reichen in Indien bis in die Antike zurück – wissenschaftlich eindeutig bewiesen sind die Wirkungen freilich nicht. Zwar gibt es Studien, doch die Versuche fanden meist im Reagenzglas, an Mäusen oder Ratten statt. Wurde die Wirkung von Moringa an Menschen beobachtet, waren die Stichproben zu klein. Das macht den Meerrettichbaum nicht ungesund, nur Wunder solltest du von Moringa-Pulver oder -Kapseln nicht erwarten.

Doch erst seit 2001 interessiert sich die Forschergemeinde aus Asien und Afrika für das Allround-Talent und es liegen erste Erkenntnisse zur Wirkung von Moringa vor. Dennoch ist eine Weiterverarbeitung zu Pulver und Kapseln heutzutage üblich, um die wertvollen Inhaltsstoffe zu konservieren und zu konzentrieren. Das lohnt sich, denn die Blätter enthalten einen besonders hohen Anteil an Vitamin A, B und C sowie Mineralstoffe wie Magnesium, Kalzium, Natrium, Kalium, und Eisen. So kann ein Tee, der traditionell aus den Blättern des Meerrettichbaums bereitet wird, zum Beispiel zur Vorbeugung von Erkrankungen eingesetzt werden und zur Stärkung des Immunsystems beitragen. Der Vitamin C-Gehalt der Moringa oleifera Pflanze und die damit enthaltenen Antioxidantien werden für den Körper als sehr wertvoll angesehen. Etwa 55 mg Vitamin C sind in 100 g des Extraktes enthalten, sowie eine ordentliche Portion Eisen. Vitamin C trägt zum Beispiel zu einer normalen Funktion des Immunsystems und Nervensystems bei, was gerade während intensiven körperlichen Aktivitäten gefragt ist. So trägt es auch zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei, so offiziell bestätigt. Eisen zum Beispiel spielt bei der Blutbildung und der normalen Funktion des Immunsystems/Energiestoffwechsels eine wichtige Rolle. Die Omega-3-Fettsäure der Moringa übernimmt eine besonders wichtige Aufgabe. Sie ist essentiell für die Funktionen des Gehirns. Dadurch wird der Sauerstofftransport zu dem Gehirn und zum Körper gesichert.

Die Wirkung der Wunderfrucht ist nach der ayurvedischen Heilslehre beinahe unendlich. Sowohl Blätter als auch Samen von Moringa haben eine bakterizide Wirkung: In einer Studie der “London School of Hygiene and Tropical Medicine” waren Hände, die mit einem Pulver aus 4 Gramm Moringablätter gewaschen wurden, genauso sauber wie Hände nach dem Waschen mit herkömmlicher Seife. Alle Probanden waren gesund, hatten die Hände vorab aber gezielt mit Escherichia coli-Kulturen benetzt.
Die Moringa Samen enthalten pilztötende, antibiotische Wirkstoffe, weshalb sie auch traditionell für die Behandlung von Hautkrankheiten eingesetzt werden. Auch äußerlich lassen sich die Blätter bei Hautirritationen anwenden, da die Inhaltsstoffe entzündungshemmend wirken. Dem Samen werden Harn treibende und eine beruhigende Wirkung zugeschrieben. Moringaöl unterstützt den Heilungsprozess von kleineren Wunden, Hautausschlägen, Rissen, Schrammen, leichten Entzündungen, ausgetrockneten und juckenden Hautarealen. Es hilft dabei, beschädigtes Gewebe zu ersetzen. Gute Erfahrungen wurden bei trockener, schuppender Haut an den Ellenbogen gemacht, die durch das Moringaöl wieder weich und elastisch wurde – nach nur 1 bis 2 Wochen. Es gibt Erfahrungsberichte darüber, dass das Öl sehr gut bei Verbrennungen – auch Sonnenbrand – hilft und sogar die Schmerzen lindert. Er soll sehr gut gegen Augenprobleme helfen. Durch die enthaltenen Omega-Fettsäuren wirkt das Moringaöl sehr gut gegen trockene Haut. Sie hält die Haut feucht und elastisch, da es Feuchtigkeit bindet und neutralisiert unangenehme Körpergerüche. Das Moringaöl hilft der Haut Kollagen Fasern zu bilden durch das darin enthaltene Vitamin A. Es unterstützt die natürliche Entgiftung und Reinigung der Haut; mindert daher Falten, Pickel, Mitesser und gilt als hervorragendes Moringa Anti-Aging Öl. Dieses wird von der Haut sehr gut aufgenommen und angenommen. Menschen mit empfindlicher Haut sollten unbedingt Moringaöl ausprobieren! Nicht zuletzt entsteht aus diesem Samen wieder Leben – ein weiterer Moringa Wunderbaum. Zerrieben und teils sogar geröstet werden die Samen, zum Beispiel in Thailand, zusammen mit Kokosöl gegen Arthritis, Gicht, Rheuma, Furunkeln und Geschlechtskrankheiten auf die betroffenen Stellen aufgetragen. Auch Warzen sollen mit dieser Paste aus Moringa Samen verschwinden.

Das Hormon Zeatin, dessen hohe Konzentration in der Pflanze für das schnelle Wachstum des Meerrettichbaums sorgt, erleichtert die Aufnahme der wertvollen Inhaltsstoffe. Andere sekundäre Pflanzenstoffe, vor allem in den Blättern, sollen Blutdruck und Cholesterinspiegel senken und gegen Diabetes, Typ II, helfen. Außerdem dienen sie als Aphrodisiakum. Sie wirken bei Hormonschwankungen, sind entzündungshemmend und regen Verdauung sowie Stoffwechsel an.

Die Blüten, die Wurzeln sowie der Stamm werden in der Volksmedizin bei der Behandlung von Tumoren eingesetzt. Die in der Pflanze enthaltenen Antioxidantien beugen angeblich Krebs vor und beschleunigen die Zellerneuerung. Moringa enthält zahlreiche Substanzen, die in der medizinischen Forschung bekannt sind. Krebshemmende Wirkstoffe in Brokkoli haben dem grünen Feingemüse aus der Familie der Kreuzblütler zu großer Beliebtheit unter gesundheitsbewussten Menschen und Gourmets verholfen. Es handelt sich um Schwefelverbindungen, die den typisch scharfen Geschmack sowie den Kohlgeruch ausmachen (die sogenannten Senföl-Glucoside). Diese krebshemmenden Substanzen sind Glucosinolate und Isothiocyanate. Auch Moringa gehört zur gleichen Pflanzenordung und enthält solche Schwefelverbindungen, darunter auch sehr seltene. Ebenfalls als vorbeugend gegen Krebs gelten Flavonoide wie Kaempferol und Quercetin, die in Moringa wie auch in Kohlarten, Bohnen, Tomaten oder Erdbeeren enthalten sind. Damit schützt Moringa auch Organe und Systeme wie Leber, Niere, Herz und Kreislauf, Gehirn und Nerven. Ein mögliches Anwendungsgebiet wäre hier auch die Arteriosklerosevorbeugung.

Daher kann Moringa auch bei ausgemergelten Tumorpatienten eingesetzt werden, bei mageren alten Menschen und bei extremer Magersucht. Bei AIDS Patienten, die sehr geschwächt sind, kommt durch Moringa der Lebensmut und eine gewisse Körperkraft zurück. Zusammen mit Artemisia gehört es zur besten AIDS-Therapie überhaupt. Vor allem die Vitamine B1 und B3 sorgen dafür, dass die Funktionen des Nervensystems reguliert werden. Somit verhilft die Moringa Wirkung zu einer stabilen und ausgeglichenen Psyche, welche vor allem bei anhaltendem Stress in dieser Situation benötigt werden.

 

Der stechende Geruch nach Meerrettich wirkt einem Schwindel und Kopfschmerzen entgegen. Moringa olifeira soll ferner das Herz-Kreislauf-System stärken, einem niedrigen Blutdruck sowie langsamen Puls entgegenwirken und hilfreich bei Blutarmut sein. Viele Nährstoffe werden vom Darm aufgenommen. Daher ist ein gesunder Darm und eine gute Verdauung Voraussetzung. Moringa enthält das Doppelte an Ballaststoffen im Vergleich zu Vollkornprodukten. Ballaststoffe aktivieren den Darm und sorgen für eine gute Verdauung. Daher eignet sich Moringa-Tee auch als ein gesunder Drustlöscher. Die Senföle in den Blättern geben dem Moringa-Baum seinen deutschen Namen Meerrettichbaum. Durch diese ätherischen Öle erhält der Tee einen scharfen Geschmack, der aber gerade in der Früh wach macht und den Stoffwechsel für den Tag ankurbelt. Du kannst den Tee auch kalt trinken. Mit etwas Honig und Zitronensaft vermischt ist Moringa-Tee ein erfrischendes Getränk für heiße Tage. Auch beim Sport ist Moringa-Tee ein idealer Durstlöscher. Die Moringa-Blätter enthalten viele wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium oder Zink, die für die Versorgung von Gelenken und Muskeln wichtig sind. So beugst du Muskelkater vor. Der Moringa Tee weist mehr als zehn Mineralstoffe auf, von denen vor allem Folgende aufgrund ihrer sehr hohen Dosen hervorzuheben sind:

Calcium – Der Mineralstoff ist vor allem für den Aufbau sowie den Erhalt unserer Zähne und Knochen von besonderer Bedeutung.

Magnesium – Magnesium trägt nicht nur zum Schutz der Gelenke bei, es unterstützt zudem den Stoffwechsel.

Kalium – Bei Kalium handelt es sich um ein Elektrolyten, welches essentiell für die Funktion der Nervenfasern und Muskeln ist.

Eisen – Eisen ist insbesondere dafür wichtig, dass der Sauerstoff über die Blutbahn transportiert wird und zu den Zellen gelangt. Eine Mangelerscheinung kann deshalb schnell lebensbedrohlich werden.

 Phosphor – Der grüne Farbstoff ist nicht nur für die Pflanzen wichtig. Unseren Zellen dient Phosphor als Puffersubstanz und sorgt damit für ein ausbalanciertes Zellmilieu.
Zink – Bei Zink handelt es sich um einen Mineralstoff, welcher essentiell für unsere Enzyme ist. Würde unser Körper kein Zink bekommen, würde der gesamte Stoffwechsel ausfallen und der Körper könnte keine Körperzellen aufbauen und auch keine Energie gewinnen.  Führt man sich dieses umfangreiche Nährstoffportfolio vor Augen, dürfte wohl klar erkennbar sein, dass es bei der regelmäßigen Einnahme von Moringa gar nicht erst zu Mangelerscheinungen kommen kann.

Du kannst den Moringa-Tee ebenfalls zur Unterstützung einer Diät oder als Frühjahrskur trinken. Bei einer Trinkkur kannst du einen Liter Moringa-Tee am Tag trinken. Nach einem langen Winter entlastest du so den Verdauungstrakt und spülst Leber und Nieren durch. „Detox“ ist daher wesentlicher Bestandteil der Wirkung. Dabei handelt es sich um die Reinigung beziehungsweise die Entgiftung des Körpers. In der modernen Gesellschaft ist das „Detoxing“ zu einem wesentlichen Thema geworden. Die falsche Ernährung oder ein ungesunder Lebensstil sind dafür verantwortlich, dass sich Giftstoffe in unserem Organismus einlagern. Diese Giftstoffe belasten den Organismus nicht nur, sie können sogar krank machen. Während der Reinigungsprozess, also das „Detoxing“ durchgeführt wird, können dem Körper jedoch lebenswichtige Mineralstoffe und Spurenelemente verloren gehen.

Daher gilt der Moringa Baum als regelrechte Vitaminbombe. Es ist wichtig, dass wir in unserem Körper zahlreiche verschiedene Stoffwechselvorgänge aufrechterhalten. Und damit uns das gelingt, benötigen wir eben all diese Vitamine, welche in Moringa oleifera vorkommen.

Der Baum gehört nicht umsonst zu den Pflanzen, welche den höchsten Vitamingehalt aufweisen.

 

Deshalb kann jeder von den gesundheitlichen Wirkungen profitieren, unabhängig vom Alter.

Die meisten Menschen sind über den gesundheitlichen Nutzen durch den Verzehr der Moringa oleifera Pflanze informiert, wissen jedoch nicht, dass die Samen des Moringabaumes ebenfalls einen unglaublich positiven Nutzen für die Menschen haben. Die besondere Eigenschaft der Moringa-Samen ist ihre wasserreinigende Wirkung. Während er in Europa als exklusives “Superfood” beworben wird, ist der Moringa-Baum in Afrika eine wichtige Pflanze im alltäglichen Leben. Viele Menschen nutzen ihn als Wasser-Aufbereiter.

Zerkleinert man die Samen, so können sie Schadstoffe aus verunreinigtem Trinkwasser binden und darin enthaltene Bakterien abtöten. Das bedeutet, dass uns mit Moringasamen eine Methode zur Wasseraufbereitung ohne aufwendige Filteranlagen zur Verfügung steht, die insbesondere in Entwicklungsländern von großer Bedeutung wäre und dazu beitragen könnte, dass weltweit mehr Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser erhalten.

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt konnte schon Ende der 1990er Jahre in einem Projekt zeigen, dass mithilfe von Moringasamen Wasser gereinigt und desinfiziert werden kann. Die Wirkung basiert unter anderem auf Agglomeration, so dass das Vorgehen umso wirksamer ist, je mehr Trübstoffe das Wasser enthält. Aufgrund der guten Wasserqualität ist das Verfahren hierzulande unnötig, in Entwicklungsländern – wo die Wasserqualität nicht immer gleich hoch ist – kann ein solches Vorgehen aber von großem Nutzen sein. Es sterben täglich rund 5000 Kinder an den Folgen von verunreinigtem Trinkwasser. Die Universität Stuttgart forschte bereits vor 20 Jahren an dieser erstaunlichen Eigenschaft der Samen und fand heraus, dass die entkeimende Wirkung umso höher ist, je trüber das Wasser ist. Das macht die Moringa-Projekte in Afrika noch interessanter. Gibt man die Samen in das kontaminierte Wasser, so kommt es nach nicht einmal zwei Minuten zwei einer Zwei-Phasenbildung in dem Gefäß. Das Pulver bindet im Wasser enthaltene Schwebstoffe, Bakterien, Schmutzpartikel, Wurmeier und Bakterien. Das bedeutet, dass die gebundenen Schadstoffe zu Boden sinken (Phase 1) und das gereinigte Wasser (Phase 2) abgeschöpft werden kann. Zurück bleibt klares, trinkbares Wasser.

 

Man kann das kontaminierte Wasser auch durch die Samen filtern und das saubere Wasser in einem separaten Gefäß auffangen. Wissenschaftler, die sich mit der Effizienz dieser Methode befassten, fanden heraus, dass 0,2 g ( 1 Moringasamen) des gemahlenen Moringa-Samens ausreichen, um ein Liter verunreinigtes Wasser in Trinkwasser umzuwandeln und zu 99 % von schädlichen Bakterien zu befreien.

Neuere Untersuchungen zeigen, dass daneben chemische Verunreinigungen wie Schwermetalle wie Arsen (III und V), Cadmium (II), Chrom (III) und Nickel (II) gebunden werden. Im Gegensatz zu Chlor wurde bei Feldversuchen die Neuerung mit Moringasamen von der Bevölkerung gut aufgenommen, in der Praxis hat sich aber der Effekt als zu wenig verlässlich erwiesen. Offensichtlich funktioniert das Prinzip nur, wenn ausreichend unlösliche Schwebstoffe im Wasser sind, mit denen die Bakterien effektiv ausgefällt werden können. Bei klarem Wasser mit vielen gelösten ionischen Stoffen sind die Effekte zu gering, um Krankheiten durch coliforme Bakterien zu verhindern, dennoch ist die Variante mit Moringa besser als gar keine Reinigung.

 

Moringa Samen sind etwas größer als Erbsen. Sie enthalten auch das hochwertige Moringaöl, welches aus ihnen gewonnen wird. Der Anteil an Öl, welchen Moringa Samen enthalten, entspricht etwa 40 bis 45 % ihres Gewichts. Moringa Samen sollten keimfähig sein, d. h. eine braune Farbe haben. Wenn das feine Häutchen um den Samen eine hellgelbe oder weißliche Färbung aufweist, ist er abgestorben. Er ist in Ordnung, wenn er eine mittelbraune bis dunkelbraune Farbe hat. Die Samen der Moringa oleifera werden für die Herstellung des Behenöls herangezogen. Damals noch fand es seinen Einsatz insbesondere als Schmieröl in Uhren. In der heutigen Zeit jedoch hat es seine Bestimmung in der Funktion als Salatöl oder in der Herstellung von Kosmetikprodukten wie Seife gefunden.

 

Moringaöl ist zur äußeren und innerlichen Anwendung sehr gefragt. Gegen Falten soll Moringaöl in der äußerlichen Anwendung hilfreich sein. Bei dem aus den Samen gewonnene Moringa Öl handelt es sich um ein sehr wertvolles Pflanzenöl, welches mehr als 70 Prozent an Omega-9-Fettsäuren aufweist. Damit ist das Öl in seiner Zusammensetzung dem Olivenöl sehr ähnlich. Das Moringa Öl enthält zahlreiche wertvolle Pflanzenstoffe, Mineralien und die Fettsäuren Omega-3, Omega-6 und Omega-9, sowie einen hohen Anteil an Antioxidantien. Das bedeutet, dass das Öl über eine hohe Oxidationsstabilität verfügt, welche dazu beiträgt, dass das Öl nicht ranzig wird. Somit kommt das Moringa Öl auch ohne Konservierungsstoffe aus und ist dennoch lange haltbar.

 

In der ayurvedischen Medizin wird das Öl insbesondere aufgrund seiner entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften eingesetzt. Darüber hinaus wird es sowohl zur inneren, als auch zur äußeren Behandlung von Gelenkschmerzen und Hautleiden eingesetzt. Das Öl eignet sich zudem hervorragend für medizinische Massagen. Aber damit noch nicht genug, hat das Öl auch eine desodorierende Wirkung. Das bedeutet, dass das Moringa Öl in der Lage ist, Gerüche zu neutralisieren. Das ist auch der Grund dafür, weshalb das Öl zur Herstellung von kosmetischen Produkten wie zum Beispiel Seifen verwendet wird. Das reine Öl wird außerdem oft als Haaröl verwendet, da es sich positiv auf Haare und Kopfhaut auswirkt. Das Öl weist eine blassgelbe Farbe auf und zeichnet sich durch ein mildes Nussaroma aus, welches im Allgemeinen als sehr angenehm empfunden wird.

Es ist fast unbegrenzt haltbar und setzt sich aus folgenden Inhaltsstoffen zusammen:

  • Palmitin 6 %
  • Stearin 5 %
  • Linolsäure 0,6 %
  • Myristin-Säure 0,1 %
  • Ölsäure 73 %
  • Lignocerin 1 %
  • Arachin 3,6 %
  • Alpha-Linolsäure 0,1 %
  • Behen-Säure 7 %
  • Palmitolein-Säure 1 %
  • Eicosan-Säure 2,3 %

 

Das Öl kann auch für die Zubereitung von Speisen verwendet werden. Der extrem hohe Siedepunkt liegt bei 220 Grad, womit sich das Öl auch zum Braten und Backen eignet. Es passt aber auch hervorragend als Salatöl, sowie für Saucen und Marinaden.

Zunächst einmal ist der vielseitige Alleskönner Moringa oleifera für jeden zu empfehlen, der seinen täglichen Extra-Bedarf an vielen wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen decken möchte, ohne jedoch auf synthetisch hergestellte Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen zu müssen. So kann der Verzehr der Blätter oder die Einnahme des Blattpulvers Mangel- oder Unterernährung, Anämie, Kopfschmerzen, einem unregelmäßigen Blutdruck, einer Neigung zu Entzündungen und Hautinfektionen, Durchfall und Fieber entgegenwirken. Nichtsdestotrotz gibt es einige Gruppen von Personen, denen der Verzehr der Pflanze besonders zu empfehlen ist, selbst wenn sie unter keinen der genannten Beschwerden leiden.

Schwangere und stillende Mütter

In der aufregenden Zeit von Schwangerschaft und Stillzeit behauptete man früher, die Mutter müsse für zwei essen. Tatsächlich müssen jedoch lediglich die Nährstoffe für zwei Personen aufgenommen werden, während die benötigte Speisenmenge sich nicht zwangsläufig verdoppelt. Moringa bringt den Extra-Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen für Mutter und Kind unkompliziert in die Ernährung und fördert darüber hinaus die Milchbildung bei der Mutter. Moringa-Blattpulver oder Blätter zusätzlich während der Schwangerschaft einzunehmen, können das gesunde Wachstum des Säuglings unterstützen. Über den Organismus der Mutter und später die Muttermilch kann das Kind schon viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe zusätzlich aufnehmen. Besonders zu erwähnen sind hier die in der Pflanze enthaltenen Aminosäuren Arginin und Histidin, die in der Wachstumsphase nicht in genügender Menge vom Körper des Babys selbst hergestellt werden können, aber die dennoch essentiell sind für dessen gesunde Entwicklung.

Befunde von Dr. Hans -Martin Hirt fanden heraus, dass Moringa aufgrund ihrer Vorteile eine ideale Nahrung für schwangere und stillende Frauen in armen Gebieten ist. Das Kind wird im Mutterleib und in der ersten Zeit nach der Geburt durch das Stillen über die Mutter gut mit vielen wichtigen Nährstoffen versorgt.

Kinder

Der hohe Anteil an Vitamin C stärkt das Immunsystem der Kinder. Während und nach der Stillzeit kann die Ernährung des Kindes ebenfalls mit Moringa unterstützt werden. Während der ersten drei Lebensjahre wächst und entwickelt sich der Mensch so schnell wie nie wieder in seinem Leben.

 

Wichtige Mineralstoffe und Vitamine nimmt der Säugling über die Muttermilch auf, insbesondere die Aminosäuren Arginin und Histidin, die in ausreichender Menge noch nicht vom Säugling selbst hergestellt werden können. Doch nicht nur für Säuglinge, sondern auch für ältere, sich im Wachstum befindende Kinder ist eine Ernährung mit Moringa von Vorteil, da die zahlreichen enthaltenen Nähr- und Aufbaustoffe sich positiv auf das Wachstum und besonders die Entwicklung der Hirn- und Nervenzellen auswirken können. Eine besonders positive Moringa Wirkung bei Kindern ist die unterstützende Entwicklung der Nerven- und Gehirnzellen. Der Bedarf an Nähr- und Aufbaustoffen für das Wachstum, die Entwicklung von Hirn- und Nervenzellen sowie die Immunstärkung wird durch Moringa optimal gedeckt.

 

Frauen in den Wechseljahren

 

In den Wechseljahren stehen hormonelle Veränderungen an, die mit vielen Beschwerden verbunden sein können. Wenn die monatlichen Blutungen unregelmäßiger werden oder gar ausbleiben, wird der Körper nicht mehr regelmäßig entgiftet, um optimal für eine Schwangerschaft vorbereitet zu sein. Diese Entgiftungsfunktion übernehmen oft plötzliche Schweißausbrüche, die von vielen Frauen als unangenehm erlebt werden.

Das muss aber nicht sein! Moringa (z. B. das Zeatin) hilft den Hormonhaushalt auszugleichen. Es sorgt darüber hinaus dafür, dass der Organismus wichtige Nährstoffe besser aufnehmen kann.

Senföle und Flavonoide unterstützen die Entgiftung des Körpers, ebenso Ballaststoffe, welche den Darm aktivieren. Das ist auch für die Lebergesundheit sehr gut. Laut eines Artikels über die gesundheitliche Wirkung von Moringa des superfoods-abcs wurde festgestellt, dass Schweißausbrüche bei Frauen in den Wechseljahren nach einer regelmäßigen Einnahme (aktuell ca. 5 g täglich Moringa Blattpulver) plötzlich aufhörten.

Frauen in den Wechseljahren brauchen viele Mineralien, Spurenelemente und Vitamine: Calcium, Eisen, Magnesium und das Vitamin K.

Dadurch lassen sich Schwankungen im Mineralienhaushalt und Stimmungsschwankungen hervorragend ausgleichen. Auch für gesunde Knochen und Zähne sind o. g. Mineralien zentral. Das Magnesium beugt Wadenkrämpfen vor, die ebenfalls ab dem 40.sten Lebensjahr öfter auftreten können.

 

 

 

 

Eine junge und frische Haut

Moringa hilft den Alterungsprozess zu verlangsamen. Moringa wird schon längst im Anti-Aging eingesetzt, aufgrund der guten antioxidativen Eigenschaften, die auch Krankheiten vorbeugen. Menschen, die Moringa regelmäßig einnehmen, berichten von einer glatten, gut durchbluteten Haut, festen Nägeln und kräftigem Haarwachstum, was nicht nur auf das Zink in Moringa zurückzuführen ist.

Moringa wirkt sowohl innerlich, indem Moringa Pulver oder Moringa Pulver dem Essen zugegeben wird, als auch äußerlich. Für die äußerliche Anwendung gibt es Moringaöl, das natürlich auch als Speiseöl verwendet werden kann.

Veganer

Auch für Vegetarier, aber besonders für Veganer, ist die Moringapflanze von Bedeutung, da diese oft an Mangelerscheinungen leiden. So fragen sich viele, wie sie ihren Protein-, Kalzium- und Eisenbedarf decken und zugleich auf tierische Produkte verzichten können. Die Inhaltsstoffe der Blätter können diesem Problem Abhilfe schaffen, denn sie enthalten mehr Proteine als Eier oder Joghurt, deutlich mehr Eisen als Spinat und übertreffen den Kalziumgehalt von Milch um ein Vielfaches.

Das Superfood enthält nicht nur 7-mal so viel Vitamin C wie hausübliche Orangen, sondern auch das Vierfache an Vitamin A, wie es in Karotten zu finden ist. Zusätzlich noch ist die dreifache Menge an Eisen wie in Spinat sind darin zu finden und es enthält ganze 4 mal so viel Calcium wie Milch. Es enthält außerdem noch knapp das zweifache an Proteinen wie das ebenfalls pflanzliche Soja.

Moringa beugt Mangelerscheinungen sehr gut vor. Aus diesem Grund ist  Moringa ist eine gute Proteinquelle.

Auch wer bei erwünschtem Gewichtsverlust einfach die Speisenmenge reduziert, läuft in Gefahr seinem Körper nichts Gutes zu tun. Moringa hilft bei einseitiger Ernährung mit vielfältigen Nährstoffen weiter und sorgt auch bei diätischen Ernährungsumstellungen für einen ausgewogenen Nährstoffhaushalt. Die vegetarische oder vegane Ernährung bietet zwar die gute Möglichkeit der ausgewogenen Nährstoffversorgung. Dies erfordert bei einigen Nährstoffen jedoch die genaue Auseinandersetzung mit dem Speiseplan, was im hektischen Alltag mitunter schwierig ist. Durch die Einnahme von Moringa gehören Mangelerscheinungen der Vergangenheit an, da der Bedarf an Proteinen, Kalzium und Eisen unkompliziert gedeckt wird, ohne auf tierische Hilfsmittel zurückgreifen zu müssen. So kann Moringa-Pulver ein wertvoller Bestandteil einer vielseitigen und abwechslungsreichen Ernährung sein.

 

Der Appetit auf Süßes wird gedämpft und das Sättigungsgefühl stellt sich früher ein. Wer mit Moringa abnimmt, bleibt weiterhin leistungsfähig und fit.

Doch eine alleinige Einnahme von Moringa reicht natürlich nicht aus. Achten Sie auf eine vernünftige Kalorienzufuhr in Abhängigkeit von Ihrem Gewicht und täglichen Kalorienbedarf.

Athleten

Leistungssportler oder Menschen, die generell einem hohen Leistungsdruck ausgesetzt sind, sind besonders dazu angehalten, sich ausgewogen zu ernähren und besitzen einen besonders hohen Bedarf an Nähr- und Vitalstoffen. Auch wer sich bereits ausgewogenen ernährt, kann seine Ernährung mit Moringa Kapseln noch aufwerten. Moringa kann sie dabei unterstützen alle essentiellen Vitamine, Mineralstoffe und Proteine in ausreichender Form zu sich zu nehmen und so auf ganz natürlichem Wege besonders leistungsfähig zu bleiben. Das liegt zum einen am hohen Anteil an Eisen und den Vitaminen A und C in Moringa, die dafür sorgen, dass das Blut stets mit ausreichend Sauerstoff versorgt ist und somit den Kreislauf stabilisieren. Außerdem können die zahlreichen Aminosäuren neben der hohen Menge an Kalzium den Muskelaufbau positiv beeinflussen. Darüber hinaus bringt Moringa wertvolle Antioxidantien mit, die den Zellschutz des Körpers motivieren.

 

 

Der Moringa Baum ist zudem ein erstklassiger Protein-Lieferant. 100 Gramm Moringa Pulver enthalten stolze 30 Gramm Protein. Damit bietet sich das Moringa Pulver als ideale Nahrungsquelle für Sportler an.

Moringa wird gerne im Leistungssport verwendet, insbesondere im Bodybuilding. Das ist kein Wunder bei den reichlich enthaltenen Aminosäuren und Mineralstoffen. 18 von 20 bekannten Aminosäuren und 14 Mineralstoffe/Spurenelemente konnten in Moringa Blättern nachgewiesen werden.

Jeder, der sich fit halten will, unabhängig davon, welche Sportart er treibt, wird von Moringa energetisch und gesundheitlich profitieren.

Senioren

Auch für älter werdende Menschen empfiehlt es sich, Moringa zu sich zu nehmen, um auch im hohen Alter nocht fit und vital zu bleiben. Vielen Alters-Beschwerden kann durch eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung vorgebeugt werden.

Die Blätter von Moringa oleifera dienen hierbei als optimale Versorgungsquelle für alle Vitalstoffe, die im Alter benötigt werden. Natürlich fördern die zahlreichen Nährstoffe in Moringa auch die Gesundheit von Senioren, um sich längstmöglich gesund und vital zu fühlen und auch zu bleiben

Viele altersbedingte Beschwerden lassen sich durch eine ausgewogene Ernährung verbessern, wenn nicht gar vermeiden. Er kann aber auch begleitend zu einer entsprechenden Therapie eingesetzt werden.

Ältere Menschen leiden häufig unter einem Vitamin-B-Mangel, welcher sich mit Moringa-Produkten gut ausgleichen lässt.

Moringa stärkt außerdem das Immunsystem durch Vitamin, C, A und Eisen. Moringa ist auch gut für die Augengesundheit durch die enthaltenen Carotinoide. Der Moringa nimmt auch Einfluss auf die Kurzatmigkeit, Blutarmut und bei Gedächtnisstörungen.

Die Moringa Wirkung macht sich aber auch bei Schlafstörungen und hohem Blutdruck bemerkbar. Darüber hinaus kann sich der Wunderbaum auch unterstützend beim Bekämpfen von Infektionen bei Senioren auswirken, welche durch Bakterien, Pilze oder Viren hervorgerufen werden.

 

KREBSPATIENTEN

Neben der Linderung von alltäglichen Leiden wie Kopfschmerzen und Herz-Kreislauf-Beschwerden kann die Pflanze beispielsweise auch bei Mangelernährung, Entzündungen, Durchfall und Fieber eingesetzt werden. Laut den Angaben des Gesundheitsinstituts Deutschland ist die Einnahme von Moringa aufgrund ihrer positiven Eigenschaften für bestimmte Personengruppen besonders empfehlenswert.

Krebspatienten profitieren durch die regelmäßige Einnahme entsprechender Produkte von dem Aufbau des Immunsystems. Aber auch die entzündungshemmenden Eigenschaften bei Tumoren können bei Krebspatienten von Vorteil sein.

 

Obwohl Moringa von mehreren Webseiten, Studien und Apotheken-Blogs angepriesen wird und es kaum Informationen gibt, die von der allgemeinen Meinung abweichen. Das Ernährungslexikon der Internetapotheke medikamente-per-klick.de hat auch eine andere Ansicht über die Verwendung von Moringa.

Deren Meinung sollten Krebs-Patienten auf die Zufuhr von Moringa-Präparaten verzichten, da es das CYP-450-Enzym hemmt und es somit zu Wechselwirkungen mit einzunehmenden Medikamenten innerhalb der Krebs-Therapie kommen könnte. Vorsicht ist bei der Einnahme von Immunmodulatoren sowie bei bestimmten Antihormontherapien geboten. Innerlich angewendet kann ein übermäßiger Gebrauch von Wurzeln und Samen zu Fehlgeburten und einer möglichen Verringerung der Samenqualität führen. Von einer Einnahme während der Schwangerschaft wird nach einem Blog daher dringend abgeraten!

 

 

 

 

 

 

 

Diabetiker

Zurzeit analysieren verschiedene Studien die Verwendung von Moringa als Therapiemethode für Diabetes Typ II, weil in Untersuchungen eine Verbesserung der Insulinresistenz und eine Reduzierung des Blutzuckerspiegels beobachtet werden konnte.

Diabetiker sollten daher vorsichtig mit der Einnahme von Moringa Superfoods sein, da eine Überdosierung zu Unterzucker führen kann. Wenn du unter Diabetes leidest, solltest du deswegen unbedingt mit deinem Arzt sprechen, bevor du Moringa einnimmst.

 

Gegen Stress

Auch in den Anforderungen in Beruf und Alltag, die in den letzten Jahren stark gestiegen sind, kann Moringa von größter Bedeutung sein. Alle, die mit stressigen Situationen zu tun haben – sei es im Beruf oder Privatleben – werden von Moringa profitieren, weil es sich positiv auf die Psyche auswirkt.

Das Phänomen lässt sich schwer auf nur einen Bestandteil von Moringa zurückführen – es ist immer ein Zusammenspiel aller in der Pflanze enthaltenen Inhaltsstoffe.

Achten Sie darauf, dass das Moringa immer aus handgepflückten Blättern besteht und aus Bioanbau stammt. Wichtig ist, dass die Feuchtigkeit der getrockneten Blätter möglichst unter 7% ist. Viele Produkte haben massiv höhere Feuchtigkeitsanteile und sind somit minderwertiger Qualität

 

Sie können sich natürlich auch einfach nach Ihrem persönlichen Empfinden richten oder die individuelle Menge z.B. kinesiologisch etc. ermitteln.

 

Die richtige Dosierung beim Tee ist ebenfalls bedeutend. Um den Moringa Tee zuzubereiten, sollten stets zwei Ziele befolgt werden:

Der Schutz der kostenbaren Mineralstoffe – Es ist bei der Zubereitung darauf zu achten, dass die wertvollen Inhaltsstoffe nicht durch heißes Wasser zerstört werden.

Die Blätter sollten deshalb mit maximal 80 Grad warmem Wasser aufgegossen werden.

Der bestmögliche Geschmack – Das maßgebende Kriterium bei der Zubereitung ist die Ziehzeit.

Diese beträgt 5 Minuten und sollte auch genau eingehalten werden.

Um die Teezubereitung so einfach wie möglich zu gestalten, sollten die Blätter ein Teesieb gefüllt werden. Dieses besteht im Idealfall aus Edelstahl. Auf diese Weise hat der Anwender die Möglichkeit, die Ziehphase ohne große Kleckerei mit einem einzigen Handgriff und zeitgenau zu beenden. Für eine große Tasse ist ein gefülltes Sieb völlig ausreichend. Der Moringa Tee kann anschließend mit Honig verfeinert werden. Aber auch ein Schuss Limettensaft kann den Tee schmackhaft aufwerten. So wie es auch beim Moringa Pulver oder Kapseln hin und wieder der Fall ist, wird auch der Tee gerne von Händlern gestreckt. Dies geschieht in der Regel, um die Handelsspanne zu erhöhen. Der positive Effekt, welchen man sich von den Blättern erhofft, ist damit natürlich oftmals dahin.

Viele Menschen suchen nach bequemen Möglichkeiten, ihren Körper gesund und fit zu halten. Dabei stoßen sie häufig auf Nahrungsergänzungsmittel, die eine angeblich gesundheitsfördernde Wirkung versprechen. Marketing und Werbung verstärken den Glauben, dass unser Lebensstil, Stress und Umwelteinflüsse diese Ergänzungen für ein gesundes Leben unabdingbar machen. Mit Erfolg: Laut einem Bericht des deutschen Bundesinstituts für Risikobewertung ist seit Ende der 1990er- Jahre der Umsatz von Nahrungsergänzungsmitteln um die anderthalbfache Menge angestiegen. Dies, obwohl die Nahrung des Durchschnittsbürgers Ernährungsexperten zufolge ohnehin ausreichend Vitamine und Spurenelemente enthält 

Als besonderes Wundermittel bewerben Nahrungsergänzungsmittel-Hersteller Extrakte aus dem indischen Moringa-Baum. Ihnen zufolge sei Moringa ein „Vitalstoffhammer“ der alle lebensnotwendigen Nährstoffe, Vitamine und Mineralien in einem einzigen Produkt vereint. Wie bedeutsam Moringa oleifera auch für uns sein kann, zeigen die Ergebnisse verschiedenster Studien. Eine Studie aus dem Jahr 2006 stellte fest, dass der Einsatz von Moringa-Blättern eine positive Wirkung auf eine durch Alkohol geschädigte Leber haben kann.
Was die Moringa Wirkungsweise angeht, gibt es nur wenige, von offizieller Seite zugelassene Aussagen. Ein Blick auf die bereits durchgeführten Studien lässt allerdings interessante Rückschlüsse zu. Fest steht, dass die in der Moringa enthaltenden Inhaltsstoffe als sehr positiv für die menschliche Gesundheit anzusehen sind.

Mehrere Studien setzen sich mit den möglichen Wirkungen von Moringa oleifera Produkten auseinander. Online gibt es zahlreiche Studien, die eine mögliche weitfassende Wirksamkeit auf den menschlichen Organismus untersuchen. In diversen Untersuchungen wurden Probanden während der Einnahme der Pflanze untersucht. Moringa oleifera wird seit der Antike als wertvolle Nahrungssubstanz angesehen und wurde auch zur Behandlung vieler Krankheiten eingesetzt. In der Vergangenheit wurden verschiedene therapeutische Effekte wie eine potentielle antimikrobielle, krebsbekämpfende, entzündungshemmende, antidiabetische und antioxidative Wirkungsweise untersucht. Die meisten dieser Studien beschreiben einfachere biologische Phänomene und ihre chemischen Zusammensetzungen. Moringa enthält viele Antioxidantien, beispielsweise verschiedene Vitamine und Carotinoide, auch Mineralstoffe, Saponine, Flavonole und das pflanzliche Zytokin Zeatin. In der Zellkultur hemmten diese Antioxidantien Krebszellen und lösten so die Apoptose aus. Solche Versuche gab es mit einer Reihe von Krebszelllinien, etwa von Brustkrebs, Darmkrebs, Hautkrebs und Bauchspeicheldrüsenkrebs. Auch wenn die Überlieferungen über die zahlreichen Vorteile der Pflanze bis in die Antike zurückgehen, ist die wissenschaftliche Beweislage für eine tatsächliche Wirksamkeit von Moringa-Präparaten sehr dürftig.

Die Forschung über die gesundheitliche Wirkung von Moringa steckt allerdings noch in den Kinderschuhen. Es gibt bisher keine verlässlichen Studien zum gesundheitlichen Nutzen von Moringa-Extrakten.

Mögliche Nebenwirkungen von Moringa-Öl, Moringa-Blättern oder Moringa-Presslingen sowie gesundheitliche Auswirkungen in der Schwangerschaft und Stillzeit sind ebenfalls noch nicht ausreichend untersucht. Als gesichert hingegen gilt die antibakterielle und antivirale Wirkung. 

Im Tierversuch zeigte Moringa eine leberschützende Wirkung bei Ratten mit Leberkrebs.

All diese Ergebnisse sprechen dennoch dafür, dass Moringa und seine Inhaltsstoffe Potential als Medikamente gegen Krebs haben könnten. Es gibt zwar einige Tierstudien zu den möglichen Wirkungen von Moringa, sie erlauben aber keinen Rückschluss auf die Wirksamkeit beim Menschen. Schließlich unterscheidet sich der Stoffwechsel von Versuchstieren wie Mäusen oder Ratten teilweise erheblich von dem der Menschen.

Aus diesem Grund bedarf es Studien mit Menschen. Einige wenige untersuchten auch einen möglichen Einsatz von Moringa- Blattpulver am Menschen. Die meisten Studien attestierten Moringa durchwegs positive Auswirkungen. Allerdings waren mit Menschen durchgeführte Studien von schlechter Qualität, sodass keinerlei Aussagen zu Wirksamkeit und Sicherheit möglich sind. So wurden die randomisiert-kontrollierten Studien an nur wenigen Teilnehmern durchgeführt. Zudem ist unklar, wie gesund die teilnehmenden Personen waren und nach welchen Kriterien die Forscher sie ausgewählt hatten. Weiters erschweren die unterschiedlichen Zusammensetzungen und Zubereitungsarten der in den Studien eingenommenen Moringa-Mittel einen Vergleich der Studienergebnisse.

Somit sind die bisher durchgeführte Studien an menschlichen Teilnehmern von zu schlechter Qualität, um eine gesundheitsfördernde Wirkung von Moringa beurteilen zu können. Ob Moringa-Extrakt tatsächlich die Gesundheit verbessert, ist unklar. Moringa hat demnach keinen Stellenwert als Medikament bei Krebs.
Zwei Studien erwecken den Eindruck, dass Moringatabletten den Blutzuckerspiegel bei Patienten mit Diabetes vom Typ 2 (früher auch Alters-Diabetes genannt) bessern können. In einer davon erhielten 30 Patienten über einen Zeitraum von drei Monaten täglich zwei Tabletten aus pulverisierten Moringablättern. Ebenso viele Personen schluckten ein Scheinmedikament (Placebo). Allerdings fehlen in dieser Studie nicht nur Angaben zu Gewicht und Dosis der Tabletten, sondern auch wichtige Informationen wie zusätzliche Erkrankungen und Medikamenteneinnahmen der Patienten.

Die Zahl der Teilnehmer in der zweiten Studie ist mit 46 Diabetespatienten noch kleiner als in der ersten Studie. In dieser wird zwar die Dosierung der Moringa Tabletten angegeben, allerdings erhielten die Patienten gleichzeitig ein anderes Präparat. Daher lässt sich nicht nachvollziehen, ob die Ursache für eine mögliche Wirkung das Moringa-Mittel ist. Auch ansonsten zeigt diese Studie ähnliche Mängel wie die zuvor genannte. Somit bleibt unklar, ob Moringapulver tatsächlich eine Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel hat.

Eine andere randomisiert-kontrollierte Studie aus dem Jahr 2013 untersuchte an 79 Patienten, ob die Einnahme von Kapseln aus den Moringa-Blättern erhöhte Blutfettwerte absenken kann. Den Studienautoren zufolge macht es keinen Unterschied, ob die Teilnehmer eine Kapsel mit Moringa-Extrakt oder ein Scheinpräparat einnahmen. Die Blutfettwerte blieben in beiden Fällen gleich hoch. Da an dieser Studie jedoch relativ wenige Personen teilnahmen und sie auch methodische Mängel aufweist, sind auch ihre Ergebnisse nur bedingt vertrauenswürdig.
Mittlerweile gibt es fast 700 Tests und Studien. Eine von französischen Wissenschaftlern durchgeführte Studie belegt, dass die Wirkung haben. Auch die Zeitschrift „Dakar med“ berichtete bereits über den vielversprechenden Ergebnissen dieser Studie. Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis oder Bronchitis sollen mit dem Extrakt der Moringawurzeln erfolgreich behandelt werden können. Die Wissenschaftler stellten fest, dass das Wurzelextrakt eine ähnliche Wirkung hat wie das ebenfalls entzündungshemmende Mittel Indometacin, denn beide Stoffe hemmten die Ödeme innerhalb von fünf Stunden. Die Studie ist also sehr erfolgsversprechend und gibt Hinweise darauf, welch „heilende“ Wirkung in der Moringapflanze steckt.


Aus dänischen Studien ging hervor, dass sich Hautschädigungen besonders gut mit dem Zeatin behandeln lassen. Ein in der Moringa oleifera enthaltender Inhaltsstoff.

In der traditionellen Medizin werden diese Pflanzenteile (laut Studienblatt aus dem Jahre 2015) verwendet, um verschiedene Krankheiten wie Malaria, Typhus, parasitäre Krankheiten, Arthritis, Schwellungen, Schnitte, Erkrankungen der Haut, Bluthochdruck und Diabetes zu behandeln. Erste erfolgreiche Vorversuche am Menschen liegen mit dem Blattpulver bei Diabetes und Hypercholesterinämie vor.
Auch sollen sie dem Studienblatt zufolge dabei helfen können das Immunsystem zu stärken, um zum Beispiel HIV verwandte Symptome zu behandeln. Trotz dieser Aussagen gilt Moringa oleifera nicht als Ersatz für wichtige Medikamente, da auch die genannten Anwendungsgebiete bisher keine wissenschaftliche Deckung oder Zulassung durch die europäische Kommission finden. Einen klaren Beleg für einen derartigen gesundheitlichen Nutzen gibt es also nicht. Die wertvollen Inhaltsstoffe, die das Produkt zu einer wahren Superpflanze machen sind jedoch nicht zu verleugnen.

Die Studien dienen als interessanter Anhaltspunkt für mögliche Einsatzgebiete. In diversen Ländern wird die Pflanze bereits seit Generationen auf diese Weise eingesetzt. Dort werden entweder rohe oder getrocknete Blätter, beziehungsweise das Extrakt einer wässrigen Infusion angewendet. Bei den anderen Anwendungen fehlen aussagekräftige Studien am Menschen (Placebo-kontrollierte, verblindete Studien).

Die Erforschung dieses Wunderbaums dauert noch an und wir dürfen die Bekanntgabe weiterer positiver Wirkungen dieser außergewöhnlichen Pflanze erwarten.

 

Hinweis: Uns ist wichtig, dass wir Ihnen gut recherchierte und informative Inhalte anbieten können. Beachten Sie jedoch bitte, dass es sich hierbei lediglich um eine Informationsweitergabe handelt und keine konkrete Handlungsempfehlung. Zudem ersetzen unsere Artikel keinen Arztbesuch. Mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sollten Sie vor der Einnahme mit Ihrem Mediziner besprechen.

Seit mehreren tausend Jahren wird der Moringa-Baum von den Menschen für die unterschiedlichsten Zwecke genutzt. Beispielsweise sahen die Inder die Zweckmäßigkeit überwiegend für Gehirn, Stoffwechsel, Knochen und Nervensystem, während für den Schamanen die analgetische Wirkung bei Kopfschmerzen sowie die Wundversorgung im Vordergrund stand.

Noch heute wird Moringa als Heilmittel der Ayurvedischen Medizin große Bedeutung zugesprochen, wie auch Ch. Murali Manohar, Doktor der Ayurveda, in seinem Buch „Ayurveda for All“ verdeutlicht. Moringa wird seither vielseitig eingesetzt zur Linder verschiedenster Krankheiten.

 

Moringa Oleifera gehört zu den Kreuzblütlern und enthält daher krebsvorbeugende Phytostoffe: Sulfide, Flavonoide, Glucarate, Carotinoide, Cumarine, Monoterpene, Phenolsäure, Indole und Isothiocyanate. Das sind viele Krebshemmer, mehr als andere Pflanzenfamilien zu bieten haben.

Der Verzehr von Kreuzblütlern und Gemüse aktivieren Enzyme im Organismus, die von schädlichen Stoffwechselprodukten befreien und reinigend wirken. Auch die Bittermacher (Salvestrole) und Catechine reduzieren das Krebsrisiko. Die in Moringa Oleifera enthaltenen Senföle (Senfölclucoside) haben eine hemmende Wirkung auf Viren und Bakterien bei Harn- und Atemwegsinfektionen. Senföle helfen ganz allgemein, degenerierte Zellen zum Absterben zu bringen, damit sie nicht entarten, sich unkontrolliert vermehren und zu Tumoren heranwachsen. Gesunde Zellen bleiben erhalten – sie werden nicht, wie in der Chemotherapie, mit zerstört. Kreuzblütler sind auch bekannt dafür, dass sie nicht nur vorbeugend wirken, sondern das Wachstum bereits existierender Tumore verlangsamen. Auch bei anderen unterschiedlichen Arten von Krebszellen sei dies beobachtet worden, was darauf hindeutet, dass die Behandlung von Krebszellen mit Moringa oleifera Extrakten in naher Zukunft möglich sein könnte. Dennoch handelt es sich aktuell nur um Studien, die noch keine medizinische Zulassung aufweisen.

Es gilt also auch hierbei. Wenn eine Krankheit schon besteht, sollte immer ein Arzt zurate gezogen werden. Nur er kann entscheiden, welche Therapie infrage kommt. Ein guter Arzt wird es begrüßen, wenn Sie eine Therapie mit einer gesunden Ernährung unterstützen wollen.

Moringa Blätter sind außerdem ein traditionelles Mittel gegen Diabetes (Typ2), was auch durch den Tierversuch belegt ist. Ebenso waren erste Vorversuche bei leichtem Diabetes mit menschlichen Probanden positiv (unter 100 Teilnehmer). Zum Einsatz kamen der Extrakt aus den Blättern, aber auch die Blätter direkt (50 g) oder Moringa-Blattpulver in Tablettenform (8 g Pulver in Tabletten). Als Wirkstoff gilt unter anderem das Alkaloid Moringinin. Dass Quercetin aus Moringablättern bei Diabetes positiv wirkt, ist bereits bekannt. Der Stoff schützt bei Diabetes die Pankreaszellen, die Augen (Linsen) und reduziert den oxidativen Stress. Chlorogensäure – die übrigens auch in Kaffee vorkommt – erhöht die Insulinausschüttung, sowie die Sensibilität für Insulin und damit die Zuckeraufnahme aus dem Blut. Nebenbei reduziert sie die Zuckeraufnahme im Darm. Beides führt zu einem sinkenden Blutzuckerwert. Darüber hinaus hilft es dank seines hohen Gehalts an Vitamin A (Antioxidans), Beta-Carotin effizient umzuwandeln, dh es verringert das Erblindungsrisiko bei Diabetikern.

 

Auch bei der Behandlung von entgleisten Fettwerten kann das Pulver aus Moringa-Blättern punkten. Der Tierversuch lässt vermuten, dass neben Cholesterinwerten auch die Neutralfette (Triglyceride) ansprechen dürften. Moringa wirkte dabei ebenso gut wie Statin- Medikamente, die üblichen pharmazeutischen Cholesterinsenker. Sogar arteriosklerotische Gefäßveränderungen ließen sich bei den Tieren rückgängig machen. Als einer der Mechanismen wurde vorgeschlagen, dass der Inhaltsstoff β-Sitosterol sowie die Ballaststoffe die Cholesterinresorption im Darm unterdrücken könnten.

Auch die Chlorogensäure senkt Cholesterin und Neutralfette im Blut, was bereits in anderen Zusammenhängen untersucht wurde.

Moringa Oleifera ist eine ideale Prävention gegen Arteriosklerose, Schlaganfall und Herzinfarkt. Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren halten die Arterieninnenwände elastisch und schützen sie vor Ablagerungen. So fielen die Cholesterinwerte (Gesamtcholesterin, LDL, VLDL), während beim „guten“ Cholesterin eine steigende Tendenz verbucht wurde. Dieser ermutigende Befund muss noch umfassender untersucht werden.

Extrahiert man die Früchte, Rinde oder Blätter des Moringabaums mit einer alkoholischen Lösung, erhält man ein im Tierversuch blutdrucksenkendes Medikament. Aktiv sind Komponenten wie Isothiocyanate, Thiocarbamate, Niazinin A, Niazimicin und Niaziminin A B, sowie Quercetin. Zwar ist dieser Effekt von Moringa traditionellen Heilern bekannt, klinische Studien dazu liegen nicht vor.

Die genannten Isothiocyanate in höherer Dosierung schwächen die Kontraktionskraft des Herzens und reduzieren die Schlagfrequenz. Sie müssen daher exakt dosiert werden, eine Überdosierung ist bei Versuchstieren lebensgefährlich.

Das Herz wird durch die Mineralien in Moringa gestärkt, insbesondere durch Calcium, Kalium und Magnesium. Einem Schlaganfall wird u. a. durch die Flavonoide vorgebeugt, die das Blut dünnflüssiger machen. Stickoxidproduktion kontrolliert das Gleichgewicht des Körpers zu halten, die für das optimale Funktionieren der Blutgefäße unerlässlich ist. Je besser Ihre Blutgefäße funktionieren, desto geringer ist das Risiko für Bluthochdruck.

Viele oxidativ wirksame Toxine greifen Protein, Fette und DNA an. Die Zellen sind im extremen Fall so sehr geschädigt, dass sie sterben. Der Inhalt läuft aus – was im Blut nachweisbar ist. Extrakte aus Moringablättern halten diesen Schaden vieler Gifte auf und schützen die Zellen. Daneben heilten Leberschäden durch Gifte im Tierversuch schneller wieder aus. Es hat also durchaus einen rationalen Hintergrund, wenn Moringa zur Unterstützung der Entgiftung traditionell empfohlen wird. Daneben testet man einen revitalisierenden Effekt des Moringaextrakts auf die Hautalterung, denn auch hier sind oxidative Vorgänge am Werk. Besonders interessant ist Moringa auch für die Nerven: Altersabhängige Schäden am Gehirn, die sich über viele Jahre zur Demenz steigern, verhindert Moringa bei Versuchstieren.

 

Wenn der Körper entzündliche Prozesse unterhält, geht er oftmals ziemlich radikal vor: Die Zellen des Immunsystems erzeugen auch oxidative Prozesse um einen echten oder vermeintlichen Angreifer zu schädigen. Bei Arteriosklerose, Allergien, Rheuma oder Autoimmunerkrankungen überwiegt auf die Dauer die selbstschädigende Komponente. Insbesondere bei entzündlichen Gelenkerkrankungen belastet neben dem Entzündungsschmerz die Gewebezerstörung die Funktionalität. Darum ist es wichtig, chronische Entzündungen in den Griff zu bekommen.

Moringa enthält entzündungshemmende Komponenten, die sich im Tierversuche als dämpfend für die Immunantwort erwiesen haben. Neben den Samen hat man auch antientzündliche und schmerzlindernde Extrakte (mit Methanol, Ethanol) aus den Früchten, Wurzeln und Blättern isoliert, die noch genauer zu definieren sind. Die Liste der einzelnen Effekte wird zunehmend länger. Künstlich ausgelöste Entzündungen mit Rötung und Schwellung fielen mit einem alkoholischen Extrakt aus den Samen von Moringa geringer aus. Auch eine experimentelle Reizung der Immunantwort bremste der Moringaextrakt, so dass weniger Antikörper produziert wurden und die Fresszellen weniger aktiv wurden. Besonders detailliert untersucht ist das Aurantiamidacetat, das die Ausschüttung bestimmter pro-inflammatorischer Botenstoffe hemmt und die Entzündung praktisch an der Wurzel packt. Außerdem blockierte Aurantiamidacetat gewebeabbauende Enzyme (Proteasen aus der Klasse Cathepsine), die unter anderem bei Arthritis den Gelenkknorpel oder Knochen schädigen, wodurch erst die dauerhaften Schäden entstehen. Nebenbei reduzierten sich die Rheumafaktoren im Blut. Insgesamt wurden die Tierversuche mit Moringa zu Rheuma mit ermutigendem Ergebnis abgeschlossen. Das Dipeptid-Alkaloid Aurantiamidacetat lindert daneben auch die Schmerzen. Man hat bereits mit dem vielversprechenden Naturstoff experimentiert, um daraus weitere analgetische Wirkstoffvarianten zu entwickeln. Reizende Glucosinolate aus der Moringawurzel kommen als Counterirritans-Therapie bei rheumatischen Schmerzzuständen zum Einsatz (Einreibung oder Badezusatz).

Da im Tierversuch stets Spezialextrakte (mit Alkohol oder Butanol) und hohe Dosierungen (teils oral, teils gespritzt) verwendet wurden, ist unsicher, ob die Effekte auch mit dem Blattpulver in vollem Umfang eintreten.

 

Typisch für Allergien ist eine überschießende Immunantwort, die sich so weit aufschaukelt, dass es mitunter zu lebensbedrohlichen Zuständen kommt (anaphylaktischer Schock). Extrakte aus Moringasamen können auch hier gegensteuern. Die Extrakte verhindern den Start der allergischen Reaktion gemessen an der Ausschüttung von Histamin. So ließ sich die allergische Hautreaktion mit größeren Extraktmengen unterdrücken. Bei diesem Profil liegt nahe, eine Wirkung gegen Heuschnupfen und allergisches Asthma zu testen. Der Tierversuch hat die Erwartung bestätigt, allerdings wurden hier sehr hohe Konzentrationen und Spezialextrakte des Moringa-Samenextrakts verwendet.

 

Moringa findet auch bei dem HI-Virus Anwendung. In Afrika sind pflanzliche Mittel bei AIDS weit verbreitet, um die Haupterkrankung zu behandeln, Infektionen zu bekämpfen, um die Nebenwirkungen der Therapie abzumildern oder um ausreichend mit Nährstoffen versorgt zu sein. Moringa ist auch bei diesen Indikationen eine weit verbreitete Alternative. Problematisch wird dies allerdings, weil nicht untersucht ist, ob Moringa die Wirkung der Medikamente verändert (und eventuell den Abbau beeinflusst). Erste Versuche im Labor lassen annehmen, dass es hier eine ernstzunehmende Wechselwirkung geben könnte. Die afrikanischen klinischen Studien dazu sind noch nicht abgeschlossen. Große Sorgen bestehen auch darüber, dass die Betroffenen die pharmakologische Haupttherapie auf Grund der Einnahme vernachlässigen, wodurch das Anschlagen der Therapie gefährdet ist. Auch Wunden sind in den Tropen eine kritische Angelegenheit, denn Infektionen können schnell kritische Zustände auslösen. Heilpflanzen haben hier lebenserhaltende Bedeutung. Eine Anzahl an Laborversuchen belegt die antibiotischen Eigenschaften von Moringaextrakten, daneben weisen Experimente auf eine bessere Wundheilung hin.

Bei der Wundheilung kristallisierten sich die Inhaltsstoffe Kämpferol und Quercetin und das Flavone Vicenin-2 als aktive Komponenten heraus.

Wie der Laborversuch zeigt, stoppt Samenmehl von Moringa Blutungen und beschleunigt die Blutgerinnung bei antibiotischer Nebenwirkung. Das Mehl nimmt die 400–900-fache Menge Flüssigkeit auf und dürfte sich auch für nässende Wunden eignen.

Aus der Pflanze können verschiedene Extrakte mit antibiotischer Wirkung gewonnen werden Ein Extrakt der Blätter – hergestellt mit Methanol, Alkohol oder Wasser –
hat antibiotische Eigenschaften gegen einige Darm- und Durchfallkeime sowie Bakterien, die Wunden kolonisieren. Die Rinde von Moringa ist gegen Pilze und Mycobakterien (Tuberkulose) aktiv, der Blattextrakt zeigt hier nur einen schwachen Effekt. Antibiotische Effekte zeigt auch das Öl von Moringa oleifera und M. peregrina (n-Hexan-Extrakt) der Samen: Alle Testbakterien ließen sich hemmen und auch die humanpathogene Hefe Candida. Daneben waren die Tiere vor den toxischen Nebenwirkungen der Antibiotika besser geschützt. Gerade bei dem Tuberkulose-Wirkstoff Rifampicin eine relevante Beobachtung.

Eine Reihe antibiotischer Wirkstoffe aus Moringa wurden in den letzten Jahren identifiziert, zum Beispiel Glucosinolate, Benzylisothiocyanate, N-Benzylamin oder Pterygospermin. Die instabilen Glucosinolate sind zunächst sicher verpackt, werden aber bei Verletzung der Pflanze von einem Enzym (Myrosinase) „scharf gemacht“: Es entsteht ein antibiotisches Isothiocyanat, das beispielsweise das Wachstum des gefürchteten Eiterkeim Staphylococcus aureus hemmt. Allerdings dürften die Verbindungen brennende Schmerzen auslösen, dennoch ist das Wurzelpulver von Moringa bei schwer heilenden Wunden und Abszessen in Gebrauch. In Indien bevorzugt man eine Paste aus den Blättern. Wegen der fehlenden klinischen Studien und besserer Alternativen ist jedoch bei uns eine praktische Anwendung unsicher.

 

Je wärmer und feuchter ein Land ist, umso stärker auch die gesundheitliche Bedrohung durch Parasiten. Auch auf diesem Feld kann Moringa punkten: Die Samenextrakte wirken gegen parasitische Würmer, wie erste Untersuchungen zeigen. Das ist nicht zuletzt für die Landwirtschaft bei Ziegen und anderen Nutztieren interessant. Auch andere Parasiten wie die einzelligen geißeltragenden Trypanosomen (wie Trypanosoma brucei, Erreger der Schlafkrankheit) ließen sich im Tierversuch durch gespritzte Isothiocyanate und Carbamate kontrollieren. Man denkt außerdem über eine Bekämpfung der Moskitolarven mit Moringaextrakten nach, in Laborversuchen reagierten sie zumindest recht empfindlich auf einen methanolischen Pflanzenextrakt. Damit wäre an eine Eindämmung der Malaria zu denken – mit einfachen und schon vorhandenen Mitteln.

 Ein Grund dürfte das vergessene Wissen über diese Pflanze sein, denn frühere Generationen wussten um die umfangreichen Heilwirkungen dieser Pflanze, z. B. auch in Afrika, wo es viele Krankheiten aufgrund von Mangelerscheinungen gibt. Noch viel zu wenig wird der Fokus auf mehr Aufklärung gesetzt als auf eine Behandlung mit westlichen Methoden. Eine Aufklärung ist sinnvoll, vor allem in den Entwicklungsländern, wenn Moringa natürlich und in unmittelbarer Nähe der besiedelten Orte wächst.

 

Da Moringa Oleifera in so vielen Bereichen (bei über 300 Krankheiten) eingesetzt wird, hier nur eine Auswahl einiger Anwendungsbereiche:

  • Asthma

  • Bakterielle Infektionen

  • Blähungen und Magenschmerzen

  • Bluthochdruck

  • Blutarmut

  • Bronchitis

  • Entzündungen allgemein, auch Entzündungen des Dickdarms

  • Diabetes

  • Durchfall und Erbrechen

  • Entgiftung, z. B. bei zu vielen Schwermetallen im Körper

  • Fieber

  • Gelbsucht

  • Hämorrhoiden

  • Kopfschmerzen

  • Lebererkrankungen

  • Schilddrüsen-Erkrankungen

  • Skorbut

  • Tuberkulose

  • Tumore

  • Unterernährung /Mangelerscheinungen

  • Verstopfung

  • Viren

Wenn Sie Medikamente einnehmen oder eine Krankheit haben, dann sollten Sie die Einnahme und Einnahmenmenge von Moringa Oleifera unbedingt mit Ihrem Arzt abklären.

Pflanzen Sie Ihren eigenen Moringa-Baum. Holen Sie sich Ihren eigenen Moringa-Baum ins Haus. Er eignet sich gut als Topf- oder Kübelpflanze; er gedeiht im Haus und wenn es draußen warm ist: auf dem Balkon, der Terrasse und im Garten.

Freuen Sie sich über frische Moringa Blätter, die es auf dem europäischen Markt nicht gibt. Doch damit nicht genug: Auch die Blüten und Schoten sind essbar und sorgen für ein exotisches Geschmackserlebnis. Der Moringa-Baum braucht einen regelmäßigen Schnitt, daher kann das sehr gut mit einer Ernte in Einklang gebracht werden. Wenn der Baum groß genug ist, können Sie die Blätter für Ihren täglichen Bedarf frisch ernten für eine vollwertige und frische Ernährung. Obwohl der Moringa-Baum anspruchslos ist, gilt es bei der Anzucht und Pflege Einiges zu beachten, damit er gut gedeihen und sich wohlfühlen kann.

Der Moringa-Baum sollte in der Regel an einem Ort stehen, der mindestens 22 °C warm ist. Er fühlt sich bei Temperaturen zwischen 25 und 35°C (im Schatten) am wohlsten, wobei er bis zu 48 °C im Schatten überlebt! Daher kann er im Sommer, wenn es warm genug ist, ins Freie gestellt werden.

Abgesehen von den ersten Wochen/Monaten, wenn die Moringa Pflanze noch sehr klein und die Blätter empfindlich sind, liebt er die volle Sonne, möglichst an einem windgeschützten Platz.

An den Boden stellt der Moringa-Baum keine besonderen Ansprüche. Er verträgt verschiedene Bodenbeschaffenheiten. Am liebsten mag er einen neutralen bis leicht sauren Boden (PH 6,3 – 7). Der Boden kann eine lehmige Beschaffenheit aufweisen oder sandig sein. Wichtig ist, dass der Moringa-Baum nicht im Wasser stehen will! Denn schnell faulen seine Wurzeln und er geht ein. Der Boden muss die Beschaffenheit aufweisen, schnell abtrocknen zu können. Die entscheidende Erde spielt auch eine entscheidende Rolle. Es gibt verschiedene Möglichkeiten.

Kübelpflanzenerde im Verhältnis 50/50 mit Sand, Lavasteinchen, Splitt, Kies, Blähbeton oder Kalksteinbruch gemischt. Das stellt sicher, dass überschüssiges Wasser gut abtrocknen kann.

Kakteenerde eignet sich ebenfalls sehr gut.

Für die Anzucht der Moringa Pflanzen nehmen Sie am besten Pikiererde bzw. Anzuchterde her. Sie sollte nährstoffarm, keimfrei und wasserdurchlässig sein. Vermeiden Sie Blumenerde! Sie enthält zu viele Düngesalze, worin die Samen entweder verfaulen oder schon gekeimte Pflänzchen eingehen können.

Geben Sie vor das Abflussloch im Topf eine Topfscherbe oder einige Kieselsteine, damit es nicht durch die Erde verstopft werden kann.

 

Eine Anzucht im Haus ist ganzjährig möglich, wenn der Platz hell und die Temperatur deutlich über 20 °C liegt, z. B.  in den Wintermonaten neben oder über der Heizung. Denn die Moringa Samen haben keine Vegetationsruhe.
Es bietet sich an, etwas mehr Samen für die Anzucht zu verwenden, da nicht alle aufgehen werden (ca. 50 bis 80 %, wenn sie aus einer aktuellen Ernte stammen).

Die Moringa Samen sollten 1 bis 2 Tage in einem warmen Raum am besten bei ca. 25 °C in raumwarmem Wasser vorquellen.

Für die Anzucht können Sie einen Blumentopf aus Ton verwenden, der durchaus etwas größer sein kann, wenn Sie mehrere Pflänzchen ziehen. Füllen Sie Anzuchterde hinein – sie sollte leicht feucht aber nicht nass sein. Mit der Spitze voraus werden die Samen nach der Quellzeit ca. 1 – 2 cm tief in einem Abstand von ca. 3,5 cm eingepflanzt.

Nach ca. 1 bis 2 Wochen – manchmal dauert es auch länger – keimen die Samen und zeigen ihre ersten kleinen Spitzen. Schützen Sie die Samen weiterhin vor Kälte und Zugluft. Bei starkem Wind oder Zugluft stülpen Sie einfach ein Glas über die Keime.

Prüfen Sie regelmäßig die Feuchtigkeit der Erde und Untersetzer. Er sollte nicht unter Wasser stehen. 6 Wochen lang sollten die kleinen Keimlinge nicht in der vollen Sommersonne stehen. Sie sind einfach noch zu empfindlich.

Wundern Sie sich nicht, wenn die Pflanze sehr schnell wächst. Moringa-Bäume gehören zu den Pflanzenarten, die am schnellsten wachsen. Man kann fast zusehen. Bei idealen Bedingungen kann die Moringa Pflanze schon nach 12 Tagen fast 1 m hoch sein. Das wird in Europa jedoch nicht der Fall sein – hier dauert das etwas länger.

Wenn Sie unsicher oder unzufrieden mit der Mindesttemperatur in Ihren Wohnräumen sind, bietet es sich an Wärmematten zu verwenden, die es für Terrarien gibt. Damit können Sie sicher sein, dass Ihre Moringa Pflanzen genug Wärme bekommen. Stellen Sie den Topf einfach auf die Wärmematte.

Bei zunehmendem Mond sollen die jungen Moringa Pflanzen schneller wachsen, denn dann geht der Saft von unten nach oben.

Die kleinen Wurzeln der jungen Moringa Pflanze sind hochempfindlich. Sie haben viele kleine Haarwurzeln, die schnell abbrechen können. Gehen Sie sorgsam vor und topfen die Pflanze samt der Erde, die sich an den Wurzeln befindet, um. Setzen Sie die Keimlinge mindestens 20 cm tief in die Erde und sorgen weiterhin für „trockene Füße“. In den Herbst- und Wintermonaten können Sie auch zusätzliche Lichtquellen verwenden.

Die Moringa Pflanze sollte immer dann umgetopft werden, wenn das Substrat im Kübel oder Topf sehr gut durchwurzelt ist. Der neue Topf sollte nicht zu groß sein, sondern nur wenige Zentimeter größer als der alte. Bei jedem Umtopfen sollten die Wurzeln nicht beschädigt werden, da die Pflanze sonst eingehen oder in ihrer Entwicklung gestört werden kann. Nehmen Sie den gesamten Wurzelballen samt Erde mit in den neuen Topf.

 

Wässern Sie die Moringa Pflanze moderat. Sie braucht von Natur aus nur wenig Wasser, da sie von sich aus Wasserspeicher in ihren Wurzeln anlegt. Dennoch – obwohl sie in trockenen Gegenden gedeiht, braucht sie mindestens einmal pro Woche Wasser. Am besten Sie gießen direkt die Erde, in welcher sich die Pflanze befindet. Die Blätter könnten ansonsten gelb werden, wenn sie zu feucht werden.

Moringa oleifera ist eine sehr anspruchslose Pflanze. Deshalb braucht sie normalerweise nicht gedüngt werden. Die Pflanze ist ein Stickstoffsammler, der den Stickstoff aus seiner Umgebungsluft zieht. Wer den Moringa-Baum jedoch als Nahrung- und Würzmittel verwenden will, kann eine gute Ernte durch Düngen ankurbeln.

Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten:

Im Frühjahr geben Sie dem Pflanzensubstrat etwas Kompost, Ammoniumsulfat oder Stallmist bei und vermischen es mit der Erde.

Ein gesundes Wachstum können Sie auch mit Kübelpflanzendünger, Palmendünger, Bonsaidünger oder Eisendünger unterstützen.

Auch mit Mineraldünger haben viele Menschen gute Erfahrungen gemacht.

 

Ein regelmäßiger Schnitt gehört zu jeder guten Pflege. Er sorgt dafür, dass sich die Pflanze neu verzweigt und kräftiger wird, nicht zu hoch geiert und schön buschig wächst.

Sobald der Moringa-Baum eine Höhe von 60 cm erreicht hat, sollten Sie ca. 10 cm von der Spitze abschneiden. Er wird an dieser Stelle Seitentriebe entwickeln, die erst dann geschnitten werden, wenn sie eine Länge von ca. 20 cm erreicht haben. Schneiden Sie die Seitentriebe auf 10 cm zurück. Das wiederholen Sie zweimal und lassen ihn dann wachsen.

Insgesamt sollte der Moringa-Baum 1 bis 2 mal im Jahr zurückgeschnitten werden. Dies regt das Wachstum an. Es empfiehlt sich Moringa-Bäume, die im Haus stehen, kompakter zu halten. Er sollte nicht mehr als 2 bis 3 m hoch werden. Es ist genauso möglich ihn auf einer Höhe von 1 m zu halten, was sich für mehrere Nutzpflanzen anbietet. Sie haben keinerlei Probleme damit.

 

Er kann im Haus bei + 20 °C (+/- 5 °C) in einem möglichst hellen Raum überwintern, wenn er schon etwas älter ist. Doch die Temperatur soll beim Überwintern konstant bleiben. Es gibt Erfahrungsberichte darüber, dass er bis zu + 5° C gerade so überlebt. Das würde ich aber nicht ausprobieren. Frost verträgt er in kühleren Breitengraden überhaupt nicht.

Sollte es sehr kalt werden, dann dichten Sie den Moringa-Baum mit Stroh, Kleidern, Flies etc. ab. Das Gießen sollten Sie sehr reduzieren. Beim Überwintern wird der Moringa-Baum sein Wachstum stoppen und Blätter teils oder ganz abwerfen. Das ist normal.

Meine kleinen Moringa-Bäume habe ich einmal erfolgreich überwintert. Sie standen im Wohnzimmer an der Heizung, nicht sonderlich hell. Sie trockneten völlig ab und ich befürchtete das Schlimmste. Dennoch habe ich sie ab und an gegossen – sehr selten. Im Frühjahr trieben sie kräftig und schnell wieder aus. Am Fenster draußen im heißen Sommer fühlten sie sich am wohlsten.

Doch ich rate jedem, der keine gut isolierten Fenster hat, davon ab, sie im Winter ans Fenster zu stellen. Sie vertragen keine kühle bis kalte, länger anhaltende Zugluft. Moringa Pflanzen sind nicht winterhart!

 

Moringa Schoten: Die Moringa Schoten sollten geerntet werden, wenn sie noch sehr jung sind und einen Durchmesser von ca. 1 cm haben. Dann schmecken sie am besten. Doch sie sollten mindestens 10 Minuten lang gekocht werden, dann sind sie bekömmlich, sehr proteinreich und sättigend. Für das Saatgut und Öl verwendet man die älteren Schoten, die am Baum trocknen und eine braune Färbung aufweisen.

Wenn die Zweige des Moringa-Baums voller Schoten hängen, dann kann es nötig sein, sie zu stützen, damit sie nicht unter der Last abbrechen können.

Moringa Samen: Die Samen lagern Sie am besten an einem trockenen und schattigen Ort in luftdurchlässigen Säcken.

 

Moringa Blätter: Die frischen jungen Moringa Blätter sind für Salate, Smoothies oder Blattgemüse am besten geeignet. Etwas ältere Blätter können Sie trocknen und ein Pulver daraus herstellen. Das kann sehr gut in einem Dörrgerät oder an einem schattigen, abgedunkelten Ort geschehen – 30 bis 40 °C sind ideal. Achten Sie darauf, dass kein Schmutz, Insekten oder Staub auf die Blätter gelangt. Wenn nötig, decken Sie die Blätter mit einem luftdurchlässigen Tuch ab.

Die Blätter werden normalerweise ohne Stiele verwendet. Kleinere Stiele können Sie beim Trocknen der älteren Moringa Blätter mit verwenden.

Moringa Blüten: Sie können ebenfalls geerntet werden, denn sie sind essbar. Sie haben einen Pilz-ähnlichen Geschmack und passen gut zu Salat und Gemüse. In den Anbaugebieten werden sie einfach in verschiedenste Speisen gegeben und mitgekocht. Ein Tee aus Moringa Blüten hilft gegen Erkältung, Husten und der Blase.

Ernten Sie aber nicht alle Blüten, sonst bekommen Sie weder Moringa Schoten noch Moringa Samen.

Abgefressene Blätter: Mit hoher Wahrscheinlichkeit sind Raupen dafür verantwortlich. Auf obigem Bild sehen Sie einen Ausschnitt der Moringa Pflanze. Auf ihrem Stengel hat sich eine grüne pelzige Raupe gut getarnt. Meine Moringa Pflanze hatte auch schon beige-gestreifte Raupen, die man besser sieht. Kontrollieren Sie Ihre Pflanze, vor allem wenn sie draußen steht, regelmäßig. Die Raupen brauchen Sie nur abzusammeln – das ist kein Problem. Doch sie fressen schnell … deshalb lieber regelmäßig nachsehen.

Gelbe Blätter: Womöglich haben Sie ihn zu viel gegossen. Lassen Sie ihn austrocknen, bis die Blätter hängen. Feuchten Sie dann nur die Oberfläche der Erde an. Geben Sie in die Erde ggf. Sand, damit sie noch besser abtrocknen kann. Später können Sie wieder etwas kräftiger gießen.

Braune oder farblose Blätter: Vielleicht fehlen dem Moringa-Baum Nährstoffe. Sie sollten ihn düngen (s. o.).

Baum hängt schief oder kippt: Wahrscheinlich bekam er zu viel Wasser. Darauf achten, ob er auch wirklich die richtige Erde hat, ansonsten umtopfen und Kakteenerde verwenden. Es kann auch sein, dass der Moringa-Baum zu wenig Licht bekommt und an einen helleren Ort gestellt werden muss. Auch eine zusätzliche Pflanzenwachstumsleuchte kann helfen.

Der Moringa-Baum sieht abgestorben aus: Warten Sie unbedingt ab, denn es kann gut sein, dass er wieder neu aus dem Boden heraus wächst. Diese Pflanze ist ein Genie im Überleben.

Wachstumsstopp: Vielleicht braucht Ihr Moringa-Baum einen etwas größeren Topf. Geben Sie ihm Dünger (s. o.).

Schädlinge: Der Moringa-Baum schützt sich selbst sehr gut gegen Schädlinge. Eine Ausnahme sind, neben Raupen, Spinnmilben. Spinnmilben bekommen Sie sehr gut weg, indem Sie dem Baum einfach eine durchsichtige von innen befeuchtete Plastiktüte überstülpen. Dadurch wird eine feuchte Luftatmosphäre geschaffen, die Spinnmilben nicht überleben.

 

Falls du dennoch die Anzucht eines Moringa Baumes in deinem Garten planst, bedenke, dass er mehrere Meter im Jahr wachsen kann. Um gut zu gedeihen, braucht die Pflanze Wärme und Trockenheit. Nur dann liefert sie besonders viele Nährstoffe.

Das grüne Pulver kommt immer mehr in Mode und ist aufgrund seines enormen Vitamingehalts viel gefragt. Fast deinen gesamten Tagesbedarf an Vitaminpower kannst du mithilfe des Wunderbaumes decken. Moringa gehört zu den wertvollsten Nutzpflanzen, die reich an wichtigen Nährstoffen für unseren Körper sind.

Die Meinungen ob Moringa oleifera als Superfood gewertet werden kann sind unterschiedlich. Manche auf Studien basierenden Quellen behaupten, dass es ein Nahrungsergänzungsmittel, aber kein Superfood sei.

Tatsächlich sind Moringaprodukte “nur” als Nahrungsergänzungsmittel registriert und haben damit den Stellenwert eines normalen Lebensmittels.

Dabei wird Moringa zusammen mit Chia-Samen, Acai-Beeren und anderen Lebensmitteln als Superfood bezeichnet.

Nach der europäischen Health-Claims-Verordnung muss die gesundheitsfördernde Wirkung eines Superfoods nachgewiesen sein. Da Belege für einen besonderen ernährungsphysiologischen Nutzen fehlen, entspreche Moringa keinem Superfood.

 

Allerdings haben in den letzten Jahren sogenannte Superfoods wie Goji-Beeren oder Chiasamen durch ihren hohen Nährstoffgehalt vor allem bei Ernährungsbewussten für Begeisterung gesorgt. Moringa oleifera jedoch übertrifft diese Pflanzen bei Weitem: dieser „Wunderbaum“ oder „Baum des Lebens“ gilt als nährstoffreichste Pflanze der Welt. Während andere Regionen der Welt wie zum Beispiel Indien oder die Himalaya Regionen die Superfood-Wirkung sehr früh erkannt haben, entdeckte es die westliche Welt erst  recht spät.

Als Nahrungsergänzungsmittel liefert Moringa einen wertvollen Beitrag für eine ausgewogene Ernährung, denn die Nährstoffe dieses Superfoods und ihr Zusammenspiel sind fantastisch! Die größte Nährstoffdichte ist in den Blättern der Pflanze vorhanden. Tatsächlich hilft es gesund zu bleiben und Krankheiten vorzubeugen. Es hält fit und leistungsfähig.

Aufgrund der positiven Effekte, welche der Baum auf unsere Gesundheit und sogar unser Aussehen hat, gilt Moringa oleifera als waschechtes Superfood.
Es sprechen also sowohl Punkte für die Bezeichnung als Superfood als auch legitime dagegen. Fakt ist das die Wirkung der Moringa oleifera einzigartig ist. Bedenken Sie aber, dass Superfoods als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden, also in kleinen Mengen.

Verkauft wird Moringa meist als grünes Blattpulver oder in Kapseln. Als Pulver kann es einfach in Smoothies, Joghurt, Fruchtsaft oder einfach in Suppen und Kräuterquark eingerührt werden. Getrocknete Moringa Blätter hingegen schmecken eher mild

Der Geruch von Moringa Pulver erinnert an frisches Heu und ähnelt Matcha Pulver. Wenn es in Smoothies oder mit Joghurt gemischt wird, schmeckt man es aber kaum noch heraus. In Brot oder Pfannkuchen gemischt, fällt es geschmacklich allerdings kaum noch auf.

Moringa enthält auch viele Senföle, daher liegt bei frischem Moringa ein eher scharfer Geschmack auf der Zunge Das Öl aus Moringasamen ist hingegen angenehm nussig und passt sehr fein in Salate. Die Blüten funktionieren als Gewürz.

Inzwischen gibt es Moringa in unzähligen Darreichungsformen. Ob als Tee, als Pressling oder in Kapselform – die Qualität der unterschiedlichen Produkte schwankt teilweise enorm. Beim Kauf von Moringa Produkten sollte man auf gute Qualität achten. Entscheidend hierbei sind vor allem der Anbau und die Verarbeitung der Pflanze. Oft sind durch die industrielle Massenverarbeitung kaum noch Vitalstoffe in den Pulvern enthalten.

Doch die hochwertigen Moringa-Pflanzen werden noch im Anbauland schonend bei maximal 40° verarbeitet, sodass ein Großteil der Vitalstoffe erhalten bleibt. Die Kapselform hat sich im täglichen Gebrauch außerdem als sehr praktisch erwiesen. Egal, ob beim Beziehen des Moringa Pulvers oder der Kapseln. Bio-Qualität wäre auch hier eine gute Entscheidung. Das Moringa oleifera sollte möglichst natürlich und rein daherkommen. Kaufen kann man es am besten online, in seltenen Fällen wird es auch von Drogerien oder Supermärkten angeboten. Kapseln sind in der Regel gerade für unterwegs die bessere Wahl. Bitterstoffe sind bei guten Produkten kaum welche vorhanden.

Zu kaufen gibt es Moringa in Deutschland nur in Pulverform, dafür aber in Naturkostläden, Reformhäuser, Asia-Shops, Apotheken und natürlich über diverse Onlineshops. Verkauft werden entweder Dosen mit losem Pulver oder Kapseln, die das Pulver enthalten. Die getrockneten, geriebenen Blätter können entweder pur, in verschiedenen Speisen oder mit Wasser übergossen als Tee genossen werden. Das Pulver ist relativ teuer, 100 Gramm kosten zwischen 15 und 30 Euro, in Kapseln eventuell auch mehr. Beim Kauf solltest du unbedingt darauf achten, nur zu Bio-Produkte zu greifen. Damit ist nicht nur die Qualität höher, auch der ökologische Fußabdruck ist weitaus geringer. Die hierzulande erhältliche Moringa hat nämlich meist eine lange Reise aus Asien, Afrika oder Südamerika hinter sich.

Man sollte auch darauf achten, dass das Material aus einer seriösen Quelle stammt, die Qualität (Düngung, Pestizideinsatz, Schwermetalle, Schimmel, Unkraut-Verunreinigung) garantiert. Der Gehalt an Inhaltstoffen variiert in verschiedenen Kulturformen, Jahreszeiten und Herkunftsländern erheblich, so dass allgemeine Angaben schwierig sind. Man achtet daher auf einen individuellen Beipackzettel.

Zahlreiche Hersteller nehmen es in puncto Füllmenge nicht so genau. Dies wurde schon häufig bei den Samen, als auch bei den einzelnen Pulversorten beobachtet. Viele Händler verkaufen schlichtweg brutto für netto, um einen Dumpingpreis zu realisieren. Diese Täuschung ist vor allem bei unseriösen Online-Händlern Gang und Gebe.

Wer also auf seriöse Weise die Preise vergleichen will, sollte sich den entsprechenden Preis pro 100 Gramm der reinen Masse eines Produktes ausrechnen. Das gilt gleichermaßen für Kapseln, Pulver, Samen oder Wurzeln. Wer beim Moringa kaufen auf einen Hersteller trifft, welcher den Preis pro Gramm oder pro 100 Gramm nicht angibt, sollte diesen von vornherein meiden. Ebenfalls entscheidend beim Kauf, ist die Frage nach dem Trocknungsverfahren. Wird dieses Verfahren nicht langsam und schonend vollzogen, werden die meisten der wertvollen Nährstoffe zerstört.

Dadurch hat das Pulver hat auf den Organismus keinen positiven Einfluss mehr und das Geld wurde buchstäblich zum Fenster rausgeworfen. Abschließend sollte beim Moringa kaufen auch immer ein Auge auf die gängigen Qualitäts-Zertifikate geworfen werden. Das „Bio“-Siegel und das „fair-trade“-Siegel geben nicht nur ein gutes Gefühl beim Kaufen, sie garantieren auch höchste Qualität.

Rein optisch betrachtet, sollten die Produkte der Bäume eine sattgrüne Farbe aufweisen und nicht bräunlich oder gräulich wirken. Handelt es sich um ein sehr helles Grün, so ist davon auszugehen, dass es sich um einen noch sehr jungen Trieb aus Plantagen-Züchtung handelt. Dies ist oftmals ein Zeichen dafür, dass eine verminderte Nährstoffdichte existent ist, da sich die meisten der wertvollen Nährstoffe erst in reiferen Pflanzen entwickeln. Es ist ebenso empfehlenswert, den Geruchssinn beim Moringa-Kauf zu nutzen.

Es ist immer sinnvoll, sich die Moringa Erfahrung von anderen Kunden zunutze zu machen. Wer bei einem der zahlreichen Online Händler im Netz kaufen möchte, sollte die Erfahrung von anderen Käufern lesen. Viele Kunden kritisieren in Form von Rezensionen ihre negative Erfahrung. Eine wertvolle Rezension kann aber auch darauf hinweisen, dass eine Verpackung bei der Lieferung nicht in Ordnung war und der entsprechende Händler deshalb zu meiden ist. Aber am wertvollsten ist eine Moringa Erfahrung, wenn Kunden auf den einzelnen Plattformen über die Wirkungsweise des Produktes schreiben, nachdem das entsprechende Präparat über einen längeren Zeitraum eingenommen wurde. Die Moringa Erfahrungen sollten deshalb ein essentielles Kriterium vor der Kaufentscheidung sein.

Wichtig ist auch, dass beim Moringa kaufen darauf geachtet wird, dass die Verpackung kein Licht durchlässt. Die UV-Strahlen welche von der Sonne abgegeben werden, zerstören die empfindlichen Inhaltsstoffe.

Handelt es sich um eine angebrochene Packung, sollte diese im Rahmen von wenigen Wochen aufgebraucht werden.

 

Um die hohe Qualität des Pulvers zu bestätigen, unterliegt das Produkt einem Prüfbericht. Dabei handelt es sich um eine Untersuchung auf Herbizide, Pestizide und Schwermetall. Daraus resultiert wiederum das Sicherheitsdatenzertifikat, womit der Käufer sicherstellen kann, ein Produkt von höchster Qualität zu erwerben.

Sobald die Moringa eine sehr geringe Restfeuchte von unter 6% aufweist, beträgt das Mindesthaltbarkeitsdatum ab Herstellung ca. 2 Jahre. Da alle Nachfüllpacks wieder Luftdicht verschlossen werden können, ist es vermutlich auch noch Jahre darüber hinaus in guter Qualität.

Zur leichteren Handhabe empfehlen wir, dem Beutel eine größere Menge zu entnehmen und z.B. in ein Glas umzufüllen, aus dem es dann für den täglichen Einsatz in der Küche leichter entnommen werden kann. Ideal sind Braun-, oder violettes Glas. Natürlich erfüllt auch  ein normales Glas seinen Zweck, es sollte jedoch nicht wochenlang im hellen Licht stehen, sondern im dunklen Schrank gelagert werden.

https://www.phytodoc.de/heilpflanzen/moringa

https://www.phytodoc.de/heilpflanzen/moringa/nebenwirkungen

https://utopia.de/ratgeber/moringa-baum-oleifera/

https://www.gesund-vital.de/moringa-olifeira

https://www.moringa-deutschland.com/Moringa-Dosierung/

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https://maluwa.de/blogs/blog/moringa-oleifera

https://www.vitalstoffmedizin.ch/index.php/de/wirkstoffe/moringa

http://www.biothemen.de/Heilpflanzen/steckbrief/moringa.html

https://www.superfoods-abc.de/moringa/moringa-samen

https://www.superfoods-abc.de/moringa/moringa-nebenwirkungen-dosierung-haltbarkeit

https://www.fitforfun.de/beauty/moringa-wunderpflanze-fuer-kosmetik-und-lebensmittel-164439.html

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https://www.miomente.de/entdeckermagazin/was-ist-moringa-sagenhaftes-superfood-des-meerrettichbaums/

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https://www.krankenkassenzentrale.de/wiki/moringa-oleifera#

https://www.kraeuterhaus.de/blog/moringa-oleifera/

https://www.medikamente-per-klick.de/apotheke/ernaehrungslexikon/moringa/

https://www.krebsinformationsdienst.de/fachkreise/nachrichten/2018/fk2-moringa-bei-krebs.php

https://www.fuersie.de/kochen/rezeptideen/artikel/superfood-moringa-rezepte

https://www.anamed-edition.com/de/persoenliches.html

https://www.medizin-transparent.at/moringa-wunderbaum-zum-einnehmen/

https://www.2-sight.eu/moringa-oleifera/

https://www.drgoerg.com/wissenswertes/moringa-baum

 

Fachartikel und Studien Information zu den wissenschaftlichen Studien

Leone u.a. (2015)
Studienart: nicht-systematische Übersichtsarbeit
Mögliche Interessenskonflikte: keiner laut Autoren

Leone A, Spada A, Battezzati A, Schiraldi A, Aristil J, Bertoli S. Cultivation, Genetic, Ethnopharmacology, Phytochemistry and Pharmacology of Moringa oleifera Leaves: An Overview. Int J Mol Sci. 2015 Jun 5;16(6):12791-12835.(Übersichtsarbeit in voller Länge)

Mbikay (2012)
Studienart: nicht-systematische Übersichtsarbeit
Mögliche Interessenskonflikte: keiner laut Autoren

Mbikay M. Therapeutic Potential of Moringa oleifera Leaves in Chronic Hyperglycemia and Dyslipidemia: A Review. Front Pharmacol. 2012 Mar 1;3:24. (Übersichtsarbeit in voller Länge)

Kumari (2010)
Studienart: nicht-randomisierte kontrollierte Studie
Teilnehmer: 55 Typ 2 Diabetiker
Studiendauer: 40 Tage
Fragestellung: Bewirkt Moringa oleifera Blattpulver (8gm) oder Azadirachta indica seeds Pulver bei Typ 2 Diabetikern ein Absinken der Blutzuckerwerte?
Mögliche Interessenskonflikte: keine Angabe

Kumari, D. J. (2010). Hypoglycemiceffect of Moringa oleifera and Azadirachta indica in type-2 diabetes. Bioscan 5, 211–214. (Studie in voller Länge)

Ghiridhari (2011)
Studienart: nicht-randomisierte kontrollierte Studie
Teilnehmer: 60 Typ 2 Diabetiker
Studiendauer: 90 Tage
Fragestellung: Bewirkt Moringa oleifera Blattpulver bei Typ 2 Diabetikern ein Absinken der Blutzuckerwerte?
Mögliche Interessenskonflikte: keine Angabe
Ghiridhari, V. V. A., Malhati, D., andGeetha, K. (2011). Anti-diabeticproperties of drumstick (Moringaoleifera) leaf tablets. Int. J. HealthNutr. 2, 1–5 (Studie in voller Länge)

Sandoval u.a. (2013)
Studienart: randomisiert-kontrollierte Studie
Teilnehmer: 79 Personen mit LDL-Werten über 2,6 mmol/L
Studiendauer: 30 Tage
Fragestellung: Bewirkt Moringa oleifera Blattpulver ein Absinken der LDL-Werte?
Mögliche Interessenskonflikte: Finanziert mit Geldern von Pfizer

MAS Sandoval, CA Jimeno, (2013), Effect of Malunggay (Moringa oleifera) Capsules on Lipid and Glucose Levels, Acta Medica Philippina 47:3, 22-27. (Studie in voller Länge)

 

Al-Asmari AK, Albalawi SM, Athar MT, Khan AQ, Al-Shahrani H, Islam M. Moringa oleifera as an Anti-Cancer Agent against Breast and Colorectal Cancer Cell Lines. PLoS One. 2015 Aug 19;10(8):e0135814. doi: 10.1371/journal.pone.0135814.

Asare GA, Gyan B, Bugyei K, Adjei S, Mahama R, Addo P, Otu-Nyarko L, Wiredu EK, Nyarko A. Toxicity potentials of the nutraceutical Moringa oleifera at supra-supplementation levels. J Ethnopharmacol. 2012 Jan 6;139(1):265-72. doi: 10.1016/j.jep.2011.11.009.

Berkovich L, Earon G, Ron I, Rimmon A, Vexler A, Lev-Ari S. Moringa Oleifera aqueous leaf extract down-regulates nuclear factor-kappaB and increases cytotoxic effect of chemotherapy in pancreatic cancer cells. BMC Complement Altern Med. 2013 Aug 19;13:212. doi: 10.1186/1472-6882-13-212.
de Andrade Luz L, Rossato FA, Costa RAPE, Napoleão TH, Paiva PMG, Coelho LCBB. Cytotoxicity of the coagulant Moringa oleifera lectin (cMoL) to B16-F10 melanoma cells. Toxicol In Vitro. 2017 Oct;44:94-99. doi: 10.1016/j.tiv.2017.06.019.

Monera TG, Wolfe AR, Maponga CC, Benet LZ, Guglielmo J. Moringa oleifera leaf extracts inhibit 6beta-hydroxylation of testosterone by CYP3A4. J Infect Dev Ctries. 2008 Oct 1;2(5):379-83.

Sadek KM, Abouzed TK, Abouelkhair R, Nasr S. The chemo-prophylactic efficacy of an ethanol Moringa oleifera leaf extract against hepatocellular carcinoma in rats. Pharm Biol. 2017 Dec;55(1):1458-1466. doi: 10.1080/13880209.2017.1306713.

Torondel B, Opare D, Brandberg B, Cobb E, Cairncross S. Efficacy of Moringa oleifera leaf powder as a hand-washing product: a crossover controlled study among healthy volunteers. BMC Complement Altern Med. 2014 Feb 14;14:57. doi: 10.1186/1472-6882-14-57.

 

Weitere Quellen

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Bundesinstitut für Risikobewertung: Zielgruppengerechte Risikokommunikation zum Thema Nahrungsergänzungsmittel, 2013, abgerufen am 23.06.2015 unter: www.bfr.bund.de/cm/350/zielgruppengerechte-risikokommunikation-zum-thema-nahrungsergaenzungsmittel.pdf

Deutsche Gesellschaft für Ernährung (2012)
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V., DGE aktuell 09/2012 vom 04. Dezember
Bunte Pillen für’s gute Gewissen – Was bringen Nahrungsergänzungsmittel? Abgerufen am 23.06.2015 unter: www.dge.de/presse/pm/bunte-pillen-fuers-gute-gewissen-was-bringen-nahrungsergaenzungsmittel/

UNESCO (1994 – 2003)
United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (UNESCO):Improving nutrition with Moringa miracle trees in Senegal, abgerufen am 23.06.2015 unter: www.unesco.org/most/bpik10-2.htm

Bose (2007)
Bose Ck.,Possible role of Moringa oleifera Lam. root in epithelial ovarian cancer. MedGenMed. 2007 Feb 6;9(1):26. (Studie in voller Länge)

Posmontier (2011)
Posmontier B., The medicinal qualities of Moringa oleifera. Holist Nurs Pract. 2011 Mar-Apr;25(2):80-7. (Zusammenfassung der Übersicht)

FAO (2014)
Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO): Traditional Crop of the Month: Moringa (2014), abgerufen am 23.06.2015 unter: www.fao.org/traditional-crops/moringa/en/

Asiedu-Gyekye u.a. (2014)
Asiedu-Gyekye IJ, Frimpong-Manso S, Awortwe C, Antwi DA, Nyarko AK, Micro- and Macroelemental Composition and Safety Evaluation of the Nutraceutical Moringa oleifera Leaves. J Toxicol. 2014 (Tierstudie in voller Länge)

Stohs u.a. (2015)
Stohs SJ, Hartman MJ., Review of the Safety and Efficacy of Moringa oleifera. Phytother Res. 2015 Jun;29(6):796-804. (Zusammenfassung der Übersichtsarbeit)

Oyagbemi u.a. (2013)
Oyagbemi AA, Omobowale TO, Azeez IO, Abiola JO, Adedokun RA, Nottidge HO.,Toxicological evaluations of methanolic extract of Moringa oleifera leaves in liver and kidney of male Wistar rats. J Basic Clin Physiol Pharmacol. 2013;24(4):307-12. (Zusammenfassung der Tierstudie)

Sethi u.a. (1988)
Sethi N1, Nath D, Shukla SC, Dyal R, Abortifacient activity of a medicinal plant „moringa oleifera“ in rats. Anc Sci Life. 1988 Jan;7(3-4):172-4 (Tierstudie in voller Länge)

Adedapo u.a. (2009)
A. A. Adedapo , O. M. Mogbojuri and B. O. Emikpe , Safety evaluations of the aqueous extract of the leaves of Moringa oleifera in rats, Published 22 July 2014,Journal of Medicinal Plants Research Vol. 3(8), pp. 586-591, August, 2009 (Tierstudie in voller Länge auf Researchgate.net)

Nambiar u.a. (2010)
Nambiar VS, Guin P, Parnami S, Daniel M. 2010. Impact of antioxidants from drumstick leaves on the lipid profile of hyperlipidemics. J Herb Med Toxicol 4: 165–172 (Studie in voller Länge)

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