kosher

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Ein Hechscher (hebräisch: ????), Plural Hechscharim, vom hebräischen Wort kascher (???), (jiddisch: koscher, deutsch: geeignet, rein) abgeleitet, umgangssprachlich auch Koscher-Stempel, ist ein Koscher-Zertifikat, das auf Lebensmitteln und weiteren Produkten in Form eines Siegels, bei Fleisch als Plombe, angebracht und in Geschäften und Restaurants ausgehängt wird. Ein Hechscher bescheinigt, dass die entsprechenden Erzeugnisse unter Beachtung der jüdischen Gesetze, der Halacha, hergestellt und gemäß den Speisegesetzen, der Kaschrut, zum Gebrauch und Verzehr zugelassen sind. Mit einem Hechscher zertifizierte Produkte müssen unter Aufsicht eines ausgebildeten Aufsehers (hebräisch: Maschgiach) hergestellt worden sein, für die Kaschrut bürgt die auf dem Hechscher aufgeführte oder aus dem verwendeten Symbol erkenntliche mit der Haschgacha betraute, unter rabbinischer Aufsicht stehende Organisation. Neben dem Hechscher wird bei Lebensmitteln meist auch angegeben, ob sie milch- oder fleischhaltig oder parve (neutral) sind. Weltweit gibt es mehrere hundert Organisationen und Rabbinate, die über 1000 verschiedene Hechscharim vergeben. Daneben gibt es seit einigen Jahren auch Hechscharim, die ethische und ökologische Kriterien berücksichtigen

Was ist eine koschere Zertifizierung?

Das Wort koscher bedeutet richtig oder akzeptabel, und es hat informell die englische Sprache mit dieser Bedeutung eingegeben. Aber koschere Gesetze haben ihren Ursprung in der Bibel und werden im Talmud und in den anderen Codes jüdischer Traditionen detailliert beschrieben. Sie wurden im Laufe der Jahrhunderte auf sich ständig ändernde Situationen angewendet, und diese alten und modernen Regeln regeln die koschere Zertifizierung der OU. Möglicherweise kennen Sie bereits einige der bekannteren Anforderungen an koscher, aber Sie sind möglicherweise überrascht über den Umfang der Vorschriften, mit denen Sie nicht vertraut sind.

Warum koschere Aufsicht?

Warum erfordern so viele Lebensmittel eine koschere Überwachung? Was macht Essen nicht koscher? Sind alle Produkte aus koscheren Zutaten koscher? Da Getreide und Kartoffelchips beispielsweise nicht aus Fleisch, Geflügel, Fisch oder Insekten hergestellt werden, sind sie nicht von Natur aus koscher? Die Antwort ist, dass alle Einheiten und Untereinheiten koscher sein müssen, damit ein Lebensmittel koscher ist. So kann beispielsweise ein Getreide nicht koscher sein, weil es Rosinen aufweist, die mit einem nicht koscheren Glycerin auf tierischer Basis beschichtet sind. Kartoffelchips können nicht koscher sein, wenn das in der Friteuse verwendete Pflanzenöl auf Geräten für die Talgproduktion raffiniert und desodoriert wurde. Tatsächlich dürfen Geräte, die zur Heißherstellung von nicht koscheren Produkten verwendet werden, nicht zur koscheren Herstellung ohne Koscherisierung verwendet werden (ein Heißspülverfahren).

Was bedeutet koscher zertifiziert?

Die koschere Zertifizierung ist der Stempel der koscheren Zulassung durch eine rabbinische Agentur, mit der bestätigt wird, dass die Inhaltsstoffe, die Produktionsanlage und die tatsächliche Produktion der Produkte überprüft wurden, um sicherzustellen, dass alle Inhaltsstoffe, Derivate, Werkzeuge und Maschinen keine Spuren von nicht koscheren Substanzen enthalten. Das koscher zertifizierte Symbol versichert den Verbrauchern, dass sowohl das tatsächliche Produkt als auch seine Produktion allen Anforderungen des koscheren Gesetzes entsprechen.

Koscher: Essen und Trinken im Judentum

Auch im Judentum gibt es bestimmte Vorschriften, was die Ernährung angeht. Das hebräische Wort „koscher“ bedeutet auf Deutsch so viel wie „geeignet“ oder „rein“. Ist ein Lebensmittel koscher, so kann ein Jude oder eine Jüdin es zu sich nehmen. Die wichtigste Speiseregel ist, dass Fleisch- und Milchprodukte voneinander getrennt gehalten werden. Sie dürfen nicht zusammen eingenommen, gelagert oder verarbeitet werden. Jüdische Haushalte und Restaurant haben sogar getrenntes Geschirr für Fleisch- und Milchprodukte. Es gibt auch sogenannte „parve“ Lebensmittel, wie Obst, Gemüse und Getreide. Sie gelten als neutral und dürfen mit den anderen beiden Lebensmittelarten eingenommen werden. Außerdem dürfen Juden nur bestimmte Fleischsorten essen. So gelten nur Tiere, die sowohl Paarhufer als auch Wiederkäuer sind, als koscher. Zu diesen Tieren gehören zum Beispiel Kühe, Schafe und Ziegen. Außerdem dürfen bestimmte Geflügelarten wie Enten, Gänse oder Hühner sowie ihre Eier gegessen werden. Das Fleisch von Pferden, Schweinen oder Kaninchen zu essen, ist hingegen nicht erlaubt. Auch die Milch von nicht-koscheren Tieren darf nicht getrunken werden. Wie im Islam müssen auch im Judentum die Tiere auf eine bestimmte Weise geschlachtet werden, damit das Fleisch koscher ist und verzehrt werden kann. Man spricht hier vom Schächten. Nachdem dem Tier die Kehle durchgeschnitten wurde, muss es vollständig ausbluten. Denn auch der Verzehr von blutigem Fleisch oder Produkten aus Tierblut ist streng untersagt.

Quelle

https://de.wikipedia.org/wiki/Hechscher www.oukosher.org www.kindersache.de

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